MANNA VOM 12 . APRIL
Der Kelch der Segnung, den wir segnen, ist er nicht die Gemeinschaft des Blutes des Christus? Das Brot, das wir brechen, ist es nicht die Gemeinschaft des Leibes des Christus? Denn ein Brot . . . sind wir, die Vielen – 1. Kor. 10:16, 17.
KOMMENTARE
Es ist ein Kelch, auch wenn er aus dem Saft vieler Trauben besteht, sowie es ein Brot ist, auch wenn es aus vielen Körnern besteht. Die Körner können ihre persönliche Eigenart und ihr eigenes Leben nicht behalten, wenn sie Brot für andere werden wollen. Die Trauben können nicht Trauben bleiben, wenn sie den lebengebenden Geist bilden wollen. Wir erkennen daher die Schönheit der Erklärung des Apostels, der sagt, daß das Volk des Herrn Teilnehmer an dem einen Brot und Kelch ist. Es gibt keinen anderen Weg, durch den wir die neue Natur erlangen können, als durch die Annahme der Einladung des Herrn, aus Seinem Kelch zu trinken, mit Ihm als Glieder des einen Brotes gebrochen und mit Ihm in der Taufe in Seinen Tod begraben zu werden und so mit Ihm die Herrlichkeit der Auferstehung, Ehre und Unsterblichkeit zu erlangen.
Während der Hauptgedanke, der im Gedächtnismahl symbolisiert ist, die Rechtfertigung ist, so ist der zweitrangige Gedanke die Weihung. Von diesem Standpunkt aus symbolisiert der Kelch die Leiden, die mit dem Sterbeprozeß des Opfers verbunden sind und die vom Vater für uns ausgeschüttet wurden, um sie zu erdulden. Das Brot repräsentiert die menschliche Natur der Kirche, die als Opfer bis zum Tod hingegeben wurde. Daher ist im Gedächtnismahl sowohl der Tod Jesu‘ als auch der Tod der Kirche dargestellt.
2. Mo. 12:3-14, 18, 21-28; Mt. 26:26-28; Mk. 14:22-25; 10:35-39; Lk. 12:50; Joh. 18:11; 1. Kor. 11:23-34; Lk. 22:19, 20; Röm. 6:1-11; 8:10, 17; 12:1; 1. Kor. 15:29- 34; 2. Kor. 1:5; 4:8; Gal. 2:20; Phil. 3:10; Kol. 1:24; 2. Tim. 2:10-12; 1. Petr. 2:19-24; 3:17, 18; 4:13-19; Kol. 1:27; 1. Kor. 12:12, 13; Hebr. 3:1; 7:26, 27; 1. Petr. 2:5, 9; Hebr. 10:4-10; 13:10- 14; 9:13-23.