MANNA VOM 13 . APRIL

Es sei denn, daß ihr das Fleisch des Sohnes des Menschen esset und sein Blut trinket, so habt ihr kein Leben in euch selbst – Joh. 6:53.

KOMMENTARE

ern, lieber Herr, essen wir (entsprechend unseren Bedürfnissen) von dem Verdienst Deiner reinen Natur, die Du für uns geopfert hast, damit wir Rechtfertigung erlangen können. Gern werden wir auch mit Dir an dem Kelch des Leidens teilnehmen, denn wir sind uns bewußt, daß es ein gesegnetes Vorrecht ist, mit Dir zu leiden, damit wir auch zur geeigneten Zeit mit Dir herrschen mögen, und daß es ein gesegnetes Vorrecht ist, mit Dir tot zu sein, damit wir in der ewigen Zukunft mit Dir leben und Dir gleich sein können und Deine Liebe und Deine Herrlichkeit als Deine Braut teilen können. O, daß wir treu sein möchten, nicht nur in der Erfüllung des Symbols, sondern auch in der Wirklichkeit. Gepriesener Herr, wir hören dein Wort: „Den Kelch, den ich trinke, werdet ihr trinken, und mit der Taufe, mit der ich getauft werde, werdet ihr getauft werden.“ Herr, wir selbst sind nicht in der Lage, dieses Opfer so zu bringen, aber Deine Gnade genügt uns, denn wir gehören völlig zu Dir, jetzt und für immer.

Das Fleisch des Sohnes des Menschen zu essen bedeutet, sich Seine vollkommene menschliche Natur durch Glauben anzueignen, und Sein Blut zu trinken bedeutet zum Teil, sich Sein vollkommenes Leben durch Glauben anzueignen. Auf diese Weise eignen wir uns von Christus einen genauen Gegenwert unserer Schuld wegen der Sünde Adams an, und mit dieser angeeigneten vollkommenen menschlichen Natur und dem angeeigneten vollkommenen Leben werden wir so betrachtet, als ob wir vollkommen wären und vollkommenes Leben hätten. Ohne diese Aneignung sind wir tot in Adam und können kein Leben haben, aber durch sie haben wir Leben. Sein Fleisch zu essen und Sein Blut zu trinken, besonders Letzteres, bedeutet auch zum Teil, daß die Kirche Anteil am Opfertod mit Ihm hat.

REPRINTS

R 2436

DAS GEDÄCHTNISMAHL

R 5342

DAS FLEISCH UNSERES HERRN ESSEN UND SEIN BLUT TRINKEN – SEINE BEDEUTUNG

Mt. 26:26-28; 1. Kor. 11:23-29; Joh. 6:47-58; 1. Kor. 10:16; Röm. 6:3- 10; 8:10; 1. Kor. 15:29-34; Kol. 1:24; 2. Tim. 2:10-12; Hebr. 13:13-16.

Hymns

325, 123, 277, 135, 259, 132, 299.

Poems of Dawn

55 : "UNTIL HE COME"