WIE HEILIG sind die Erinnerungen, die sich um den Todestag unseres Herrn herum versammeln! Sie rufen uns die Liebe des Vaters ins Gedächtnis, wie sie sich im gesamten Erlösungsplan zeigt, in dessen Mittelpunkt das Geschenk Seines Sohnes als unser Erlöser stand. Sie rufen uns besonders denjenigen in den Sinn, der Sich selbst als ein Lösegeld – als entsprechenden Preis – für alle hingab. Dann kommt der Glaube noch näher zu Ihm, der „gelitten hat, der Gerechte für die Ungerechten“ [1. Petr. 3:18], und mit dankbarem, überfließendem Herzen und mit tränenverhangenen Augen flüstern wir: Mein Retter! Mein Erlöser! Mein Herr und Meister! „Er hat mich geliebt und sich für mich hingegeben“ [Gal. 2:20]. Ach ja!
„Süß sind die Momente, reich an Segen,
Die ich vor dem Kreuz verbringe:
Leben, Freude und Frieden besitze ich
Durch meinen besten und wahrsten Freund“.
Wie gesegnet ist der Gedanke, dass Er möchte, dass wir an Ihn denken und Ihn den unseren zu nennen; – Er, der so groß ist – „weit über den Engeln“ und jedem Namen, der genannt wird, erhaben, neben dem Vater selbst – und wir so unbedeutend, so unvollkommen, so unwürdig einer solchen Freundschaft. Und doch, wenn man bedenkt, dass „er sich nicht schämt, uns Brüder zu nennen“ [Hebr. 2:11]; und dass Er Sich freut, wenn wir Seines Todes gedenken; und dass Er uns das Brot gab, um Seinen gebrochenen Leib zu symbolisieren, und den Wein, um Sein vergossenes Blut zu symbolisieren – das eine, um die menschlichen Rechte und Vorrechte zu repräsentieren, die für alle erworben wurden und an denen alle teilhaben können, das andere, um das Leben zu repräsentieren, das Er gab, um allen, die es annehmen, das ewige Leben zu sichern!
Wie wertvoll ist es, über das Vorbild hinauszuschauen, dem gedacht wurde, und den Meister zu hören, wie Er neue Symbole einführte und sagte: „Dies (das Feiern des Passahs) tut (von nun an) zu meinem Gedächtnis!“ Ja, in dem Gekreuzigten können wir jetzt „das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt“ [Joh. 1:29] sehen. „Denn auch unser Passah, Christus, ist geschlachtet. Darum lasst uns Festfeier halten“. Denn sooft wir dies tun, verkünden wir den Tod unseres Herrn, bis Er wiederkommt – bis Sein Königreich gekommen ist und wir mit Ihm den neuen Wein (das neue Leben und die neue Freude) im Königreich trinken dürfen – Mt. 26:29; 1. Kor. 5:7, 8; 11:26.
Wie wertvoll ist es, über das Vorbild hinauszuschauen, dem gedacht wurde, und den Meister zu hören, wie Er neue Symbole einführte und sagte: „Dies (das Feiern des Passahs) tut (von nun an) zu meinem Gedächtnis!“ Ja, in dem Gekreuzigten können wir jetzt „das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt“ [Joh. 1:29] sehen. „Denn auch unser Passah, Christus, ist geschlachtet. Darum lasst uns Festfeier halten“. Denn sooft wir dies tun, verkünden wir den Tod unseres Herrn, bis Er wiederkommt – bis Sein Königreich gekommen ist und wir mit Ihm den neuen Wein (das neue Leben und die neue Freude) im Königreich trinken dürfen – Mt. 26:29; 1. Kor. 5:7, 8; 11:26.
Aber wir haben nicht nur das Vorrecht, uns der Segnungen des Opfers unseres Herrn zu erfreuen (indem wir an Seinem Verdienst und den daraus resultierenden Vorteilen teilhaben, d.h. an den Rechten und Vorrechten der Rechtfertigung und Restitution durch den Glauben, als Erlöste) – sondern mehr als das: Wir sind eingeladen, mit unserem Meister das Opfer und Seine herrliche Belohnung zu teilen. Er sagt zu uns: Wer auch immer mit meiner Arbeit und ihren Ergebnissen sympathisiert – wer auch immer mein Königreich teilen und sich an seiner Arbeit beteiligen möchte, die Welt zu segnen – der soll auch mit mir gebrochen sein und mit mir den Kelch der Selbstverleugnung bis zum Tod trinken. Zu all diesen sagt Er: „Trinkt alle daraus“. Der Apostel bestätigt diesen Gedanken und sagt: „Der Kelch der Segnung, den wir segnen, ist er nicht die Gemeinschaft des Blutes (des Todes) des Christus? Das Brot (der Laib), das wir brechen, ist es nicht die Gemeinschaft (gemeinsame Vereinigung) des Leibes des Christus? Denn ein Brot, ein Leib [Laib], sind wir, die vielen (Glieder am Leib Christi), denn wir alle nehmen teil an dem einen Brot“ – 1. Kor. 10:16, 17.
Gern, lieber Herr, essen wir (entsprechend unseren Bedürfnissen) von dem Verdienst Deiner reinen Natur, die Du für uns geopfert hast, damit wir Rechtfertigung erlangen können. Gern werden wir auch mit Dir an dem Kelch des Leidens teilnehmen, denn wir sind uns bewusst, dass es ein gesegnetes Vorrecht ist, mit Dir zu leiden, damit wir auch zur geeigneten Zeit mit Dir herrschen mögen, und dass es ein gesegnetes Vorrecht ist, mit Dir tot zu sein, damit wir in der ewigen Zukunft mit Dir leben und Dir gleich sein können und Deine Liebe und Deine Herrlichkeit als Deine Braut teilen können. O, dass wir treu sein möchten, nicht nur in der Erfüllung des Symbols, sondern auch in der Wirklichkeit. Gepriesener Herr, wir hören dein Wort: „Den Kelch, den ich trinke, werdet ihr trinken, und mit der Taufe, mit der ich getauft werde, werdet ihr getauft werden“. Herr, wir selbst sind nicht in der Lage, dieses Opfer so zu bringen, aber Deine Gnade genügt uns, denn wir gehören völlig zu Dir, jetzt und für immer [Manna vom 13. April, Hervorhebung von uns].
Oh! Was für ein Gedanke; dass, wenn wir in der gegenwärtigen Gnade treu sind, aus Seinem Kelch zu trinken und mit unserem Herrn als Sein Leib gebrochen zu werden, wir mit Ihm bald die „Versammlung der Erstgeborenen, die in den Himmeln angeschrieben sind“ [Hebr. 12:23], sein werden und als solche die königliche Priesterschaft bilden, die unter unserem großen Hohenpriester all jene Sklaven der Sünde aus der ägyptischen Knechtschaft und Sklaverei führen wird, deren Stöhnen und Gebete um Befreiung in die Ohren des Herrn der Heerscharen gedrungen sind.
Dies werden einige der Gedanken sein, die eine große Anzahl von Gottes Volk auf der ganzen Welt dazu veranlassen werden, sich am Abend des 26. März, nach 18 Uhr, in kleinen Gruppen (und manchmal ganz allein mit Jesus) zu treffen, um an Seinem Jahrestag das bemerkenswerteste Ereignis in der Geschichte des Universums Gottes zu feiern (Wir ziehen es vor, das Datum dieses Jahrestags so genau wie möglich zu bestimmen, obwohl wir nicht der Meinung sind, dass es sehr schwerwiegend wäre, wenn wir nicht den genauen Tag hätten: Es ist das Ereignis und nicht der Tag, den wir feiern. Dennoch ist ein einheitliches jährliches Datum wünschenswert).
Iss und trink, o Geliebte, sagt der Bräutigam zu seiner Gemahlin (Hl. 5:1). Lasst uns ehrfürchtig, hingebungsvoll, nachdenklich, gebeterfüllt, vielleicht unter Tränen essen und trinken, während wir alle an die Liebe und das Opfer unseres Erlösers denken und erneut geloben, mit Ihm tot zu sein. Triff dich mit allen, die Ihn als ihr Lösegeld anerkennen und die dies gerne in Erinnerung an Ihn tun – oder tu es allein.
Lasst euer Herz so erfüllt sein von der Realität, dass Formen und Zeremonien im Allgemeinen vergessen werden, außer denen, die für Anstand und Ordnung erforderlich sind. Bereitet im Voraus eine Art „Frucht des Weinstocks“ vor. Wir bevorzugen Rosinensaft oder nicht fermentierten Traubensaft und als Brot entweder jüdisches ungesäuertes Brot oder einfache Wasser-Cracker, die in ihrer Substanz ungefähr gleich sind – Mehl, Wasser und Salz, ohne Hefe. Da Hefe ein Symbol für Sünde oder Verderbtheit ist, ist Hefebrot kein angemessenes Symbol für unseren Herrn, der „unbefleckt, abgesondert von den Sündern“ [Hebr. 7:26] ist.
Die Kirche in Allegheny trifft sich an dem genannten Tag um 19:00 Uhr in der Bibelhaus-Kapelle in der Arch Street. Alle, die auf das stellvertretende Opfer vertrauen, das auf Golgatha vollbracht wurde, und die sich voll und ganz dem Dienst des Erlösers geweiht haben und die es einrichten können, sich mit uns zu treffen, sind herzlich willkommen. Einige, die bekennen, dass ihr Wille vollständig unter den Willen Christi untergetaucht ist, möchten ihre Taufe symbolisieren; und nach den Gottesdiensten um 15 Uhr wird sich eine Gelegenheit dazu bieten. Zum Thema Taufe lest bitte in eurem WACHTURM vom 15. Juni 1893 nach. Weitere Einzelheiten zum Gedächtnismahl findet ihr im WACHTURM vom 1. März 1898. R2436-2437