MANNA VOM 4 . MÄRZ
Alles was rein, alles was lieblich ist, alles was wohllautet, . . . dieses erwäget – Phil. 4:8.
KOMMENTARE
Wir sollen alles, was rein ist, in einem solchen Ausmaß lieben und pflegen, daß uns alles, was unrein ist, schmerzlich und quälend wird, und wir wünschen, es aus unserem Gedächtnis zu verbannen. Das kann nur erreicht werden, indem man ständig über die Dinge, die rein sind, nachsinnt und vermeidet, sich über die unreinen Dinge Gedanken zu machen. Wir sollen wahre Lieblichkeit erkennen und wertschätzen. Wenn wir über die reinsten Dinge nachsinnen wollen, müssen wir unsere geistige Sichtweise notwendigerweise auf einen höchstmöglichen Punkt emporheben und so weit wie wir in der Lage sind die Lieblichkeit des vollkommenen Charakters unseres Gottes und unseres Herrn Jesus Christus wahrnehmen und dementsprechend auch die Lieblichkeit, die sich in dem einen oder anderen der Nachfolger Jesu‘, der dicht an Seinen Fußspuren wandelt, offenbarT.
Mit dem Reinen ist Sündlosigkeit des Vorsatzes, Gott zu verherrlichen, gemeint; mit dem Liebenswerten ist die Wertschätzung eines guten Charakters und guter Grundsätze gemeint; und mit dem Ehrbaren ist das, was im Einklang mit korrekten Maßstäben ist, gemeint. Über solche Dinge nachzusinnen, kann unsere Vorsätze nur reinigen, uneigennützige Liebe entwickeln und den Charakter erheben.
Ps.12:6; 19:8; 24:3-5; 119:40; Spr. 15:26; 20:9; Mt. 5:3-12; Joh. 15:9- 17; 1. Tim. 1:5; 3:9; 2. Tim. 2:22; Röm. 12:9-21; 1. Kor. 13; 2. Kor. 6:8; Kol. 3:12-17; Hebr. 11:2, 39; 1. Joh. 4:7-21; Spr. 22:1; Pred. 7:1.