MANNA VOM 3 . MÄRZ
Alles was gerecht . . . ist, . . . dieses erwäget – Phil. 4:8.
KOMMENTARE
Wir dürfen nicht zulassen, daß unsere Gesinnung Richtungen verfolgt, die ungerecht sind, und wir sollen lernen, diesen Prüfstein der Gerechtigkeit auf alle unsere Gedanken, Worte und Handlungen anzuwenden. Gleichzeitig sollen wir lernen, das Verhalten anderer von einem anderen Standpunkt aus zu beurteilen, nämlich soweit es die Vernunft zuläßt vom Standpunkt der Barmherzigkeit, der Vergebung, des Mitleids und der Hilfsbereitschaft. Aber wir können nicht sorgfältig genug darin sein, wie wir jeden Gedanken, den wir hegen, und jedes Vorhaben, das wir in uns reifen lassen, kritisch überprüfen, damit die Richtschnur der Gerechtigkeit in keinem Sinne des Wortes durch uns mit der Zustimmung unserer Herzen übertreten wird.
Gerechtigkeit ist der gute Wille, den wir aus Dankbarkeit für das Gute, das uns getan wurde, schuldig sind; und um sie in unserem Charakter zu entwickeln, muß eine Betrachtung unserer Verpflichtungen gegenüber Gott und den Menschen in allen Angelegenheiten unseres Lebens im Herzen bewahrt werden. Und eine solche Bedächtigkeit in den Dingen, die gerecht sind, wird die Gerechtigkeit, die Grundlage des christlichen Charakters, entwickeln, da sie die Grundlage von Gottes Charakter und Gottes Thron ist.
2. Mo. 23:1-3, 6-8; 3. Mo. 19:13-15; Esr. 7:26; Ps. 82:2-4; 89:14; Spr. 17:15; Pred. 3:16, 17; Jes. 1:17; 59:14; Sach. 8:16; Mt. 5:23, 24; Joh. 7:24.