MANNA VOM 5 . MÄRZ
Wenn es irgend eine Tugend und wenn es irgend ein Lob gibt, dieses erwäget – Phil. 4:8.
KOMMENTARE
Wir können ohne Gefahr über Dinge, die irgendwie tugendhaft oder wertvoll sind, über Dinge, die in irgendeinem Grad lobenswert sind - die edlen Worte oder edlen Handlungen oder edlen Gefühle von irgend jemandem - nachsinnen und als Folge davon finden wir, daß wir zu diesen Idealen hinwachsen, von denen sich unser neues Herz, unser neuer Sinn und unser neuer Wille auf diese Weise nähren. Durch die Erneuerung unserer Gesinnung sollen wir immer mehr umgestaltet werden und uns immer mehr der herrlichen Ähnlichkeit unseres Herrn und Meisters nähern, indem wir im jetzigen Leben von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, Zentimeter für Zentimeter, Schritt für Schritt, nach und nach verwandelt werden. Wenn unsere Gedanken bei dieser Einstellung bleiben und unsere Einheit mit dem Herrn aufrechterhalten wird, werden wir einen Anteil an der Auferstehung der Gerechten haben, in der wir die Vollkommenheit nach dem Bild und der Ähnlichkeit des Herrn erlangen.
Die Tugenden beziehen sich mehr auf die Gnaden der Gerechtigkeit und das Lob auf die Gnaden der selbstlosen Liebe. Da der Verstand zwangsläufig denken muß, wieviel edler ist es, über gute Gedanken und Eigenschaften, die Tugenden und das Lob, nachzudenken! Eine niedrige Stufe des Nachdenkens ist das über Dinge; eine höhere ist das über Personen; aber die höchste ist das Nachdenken über edle Gedanken und Eigenschaften, wie sie besonders in Gott, in Christus und in den Heiligen existieren. Dies ist auch der beste Weg, ihnen ähnlich zu werden.
2. Petr. 1:3, 5; Jos. 1:8; Ps. 1:2; 4:4; 19:14; 39:3; 49:3; 63:5, 6; 77:10- 12; 104:34; 119:11, 15, 16, 23, 48, 59, 97, 99; 139:17, 18; 143:5; 1. Tim. 4:13.