MANNA VOM 18 . JULI
In den letzten Tagen werden gefahrvolle Zeiten da sein; denn die Menschen werden . . . sein . . . Verräter, verwegen, . . . mehr das Vergnügen liebend als Gott – 2. Tim. 3:1, 4.
KOMMENTARE
Der wahre Christ ist nicht „verwegen“, im Gegenteil, seine Weihung für den Herrn hat ihn bildlich enthauptet. Er hat seinen Kopf verloren, seinen eigenen Willen und die Herrschaft über sich selbst aufgegeben und sich als ein Jünger Jesu Christi der absoluten Herrschaft Jesu, dem Haupt, unterworfen. . . . Daher wendet sich der wahre Christ in jeder Lebenslage, in ihren Freuden wie auch in ihren Lasten und Prüfungen, an sein Haupt um Leitung, um zu erfahren, wie und was getan oder gesagt werden soll - ja, um selbst mit den bloßen Gedanken seines Sinnes in voller Übereinstimmung mit dem Willen Gottes in Christus zu sein.
Wir befinden uns in den letzten Tagen, und es stimmt mit der Beschreibung des Apostels überein, daß dies gefahrvolle Zeiten sind, nicht nur in der Welt, sondern auch unter den Christen. „ Die [so im griech.] Menschen“, die hier beschrieben werden, gehören zu den gegenbildlichen Jannes- und Jambres-Klassen (V. 8). In der Tat, sie haben ihren Herrn und ihre ehemaligen Brüder verraten, die sie, wie früher Judas, um des Gewinnes willen verkaufen. In ihrer Halsstarrigkeit sind sie wahrhaftig verwegen. Das Leben in Selbstverleugnung, das von der Liebe zu Gott herrührt, hat seinen Reiz für sie verloren und ist wegen ihrer Liebe zur selbstsüchtigen und weltlichen Gefälligkeit tot.
1. Tim. 4:1, 2; 2. Petr. 2:1-3, 10-22; 3:3; 1. Joh. 2:18, 19; 2. Joh. 7, 10, 11; 3. Joh. 9-11; Jud. 3, 4, 8-19; Hebr. 6:4-6; 10:26-29; 1. Joh. 5:16.