MANNA VOM 17 . JULI
Den festen Sinn bewahrst du in Frieden, in Frieden; denn er vertraut auf dich – Jes. 26:3.
KOMMENTARE
Damit ist nicht weltlicher Frieden, nicht der Frieden der Gleichgültigkeit und nicht der Frieden der Faulheit, des Sichgehenlassens oder des unabwendbaren Schicksals gemeint, sondern es ist der Friede Christi – „mein Frieden“. Wenn wir zurückschauen, können wir erkennen, daß der Meister Seinen Frieden mit Gott unter allen Umständen bewahrte. Es ist ein Frieden, der der göttlichen Weisheit, Liebe, Gerechtigkeit und Macht ohne weiteres vertraut, ein Frieden, der sich an die gnadenvolle Verheißung erinnert, die den Treuen des Herrn gegeben wurde, daß Seinen Treuen überhaupt nichts schaden kann und daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken. Dieser Frieden kann durch Glauben alles annehmen, was auch immer die göttliche Vorsehung zuläßt und blickt über die Tränen hinweg mit freudiger Erwartung auf die schließlichen Segnungen, die der Meister verheißen hat, wovon der jetzige Frieden und die Freude nur ein Vorgeschmack sind.
Der Sinn, der auf den Herrn vertraut, bedeutet nicht nur Rechtfertigung und Weihung, sondern auch eine treue Befolgung ihrer Bedingungen. Solchen und nur solchen verheißt Gott vollkommenen Frieden. Dieser Frieden ist auch nicht die Ruhe des Herzens und des Sinnes ihrer menschlichen Natur. Es ist der Friede Gottes, an dem sie als Geweihte das Vorrecht haben, sich zu erfreuen - ein Friede, der in der Länge und Tiefe, Höhe und Breite im Verhältnis zur Vollständigkeit ihres Geistes der Weihung wächst.
REPRINTS
Ps. 29:11; 119:165; Jes. 54:10, 13; Joh. 14:27; Röm. 8:6; 15:13, 33; Eph. 2:14-17; Phil. 4:7, 9; Kol. 1:20; 3:15; Hebr. 4.