MANNA VOM 6. JUNI

Hütet euch aber, daß eure Herzen nicht etwa beschwert werden durch Völlerei und Trunkenheit und Lebenssorgen – Lk. 21:34.

Wir sind uns darüber im klaren, was für ein Werk vor uns liegt und welche Besonnenheit, Wachsamkeit und Standhaftigkeit dafür erforderlich sind. Es ist eine Lebensaufgabe, ein Lebenskampf, gegen einen mächtigen Feind, der sich in unserem Fleisch verschanzt hat. Die Mächte von außen sind wirklich stark, aber der innere Krieg ist bei weitem das Schlimmste, was zu fürchten ist. Wenn wir uns in irgendeinem Maß mit dem Geist der Welt berauschen, wenn wir der Selbstgefälligkeit, der Liebe zur Bequemlichkeit und dem Vergnügen Raum geben - eine kleine Nachsicht gegenüber eine der alten Veranlagungen zu Neid, Bosheit, Stolz, eitlem Ruhm, Prahlerei, Unbesonnenheit, Hochmut, Zorn, Streit oder ähnlichen Dingen - und sei es auch nur ein wenig, o wie groß ist die Gefahr, der wir ausgesetzt sind!

Der Einfluß der Welt, des Fleisches und des Widersachers zielt darauf ab, uns mit Völlerei, Trunkenheit und Sorgen dieses Lebens auszufüllen. Damit solch eine Überladung verhindert wird, ist eine wachsame Haltung notwendig. Laßt uns deshalb in bezug auf uns, auf unsere Gedanken, Beweggründe, Worte, Handlungen, die Umgebungen und die Einflüsse, die auf uns einwirken, wachsam, auf der Hut, skeptisch und sorgfältig sein, um zu vermeiden, daß wir beschwert werden. Jemand, der überladet ist, wird sicherlich darin fehlschlagen, die Belohnung zu erlangen, die nur für die Fleißigen und Treuen bestimmt ist.

REPRINTS

R 1859

NÜCHTERNHEIT, WACHSAMKEIT, STANDHAFTIGKEIT

R 5055

„ÜBERLIEFERT ZUM VERDERBEN DES FLEISCHES“

Röm. 13:11, 13; 1. Thes. 5:6-8; 1. Petr. 4:7; 5:8, 9; Mt. 13:12-15, 22; 25:13; 26:41; Lk. 8:14; 1. Kor. 16:13; Offb. 3:2, 3; 16:15; Lk. 12:40.

Hymns

183, 184, 130, 136, 13, 20, 78.

Poems of Dawn

18 : The Nominal Church.