MANNA VOM 10. JUNI
Herr, lehre uns beten – Lk. 11:1.
Kurz gesagt, damit unsere Gebete für Gott annehmbar sind, müssen sie folgendes zum Ausdruck bringen: einen zuversichtlichen Glauben, eine liebevolle Achtung und Verehrung, volle Sympathie für den göttlichen Plan und Unterwerfung unter den Willen Gottes, ein kindliches Vertrauen in Gott, das Eingeständnis der Sünden und Unzulänglichkeiten und den Wunsch nach Vergebung, mit demütigem Verlangen nach göttlicher Führung und göttlichem Schutz. Das alles kann nicht immer mit Worten zum Ausdruck gebracht werden, aber es muß wenigstens die Stellung des Herzens sein. „Gebet ist das aufrichtige Verlangen der Seele, ausgedrückt oder auch nicht“.
Wir benötigen die Belehrungen des Herrn, um richtig zu beten. Ohne Seine Belehrungen würden wir weder wissen, um was wir bitten sollen, noch warum wir bitten sollen oder wie wir bitten sollen. Wie notwendig ist es dann, daß wir mit bescheidenen Bitten zu Ihm kommen, daß Er uns lehre, wie wir beten sollen. Es ist gut für uns, daß wir uns als so geschickte Schüler erweisen, wie Er ein geschickter Lehrer des Gebetes ist. Er wird uns die Art, die Bestandteile, die Motive, den Zweck, die Bedingungen, die Ausübung, die Zurückhaltung, den Ausdruck und die Ergebnisse des Gebetes zeigen.
Ps. 5:1-3; 42:8; 109:4; 116:2; Dan. 6:10; Mt. 6:5-15; Lk. 2:37; 18:1-13; Apg. 6:4; 10:2, 9; Röm. 1:9; 12:12; Eph. 1:15, 16; Kol. 1:9; 1. Thes. 3:10; 5:17; 1. Tim. 5:5; 2. Tim. 1:3.