MANNA VOM 3 . NOVEMBER
Wachet und betet, auf daß ihr nicht in Versuchung kommet; der Geist zwar ist willig, das Fleisch aber schwach – Mt. 26:41.
KOMMENTARE
Einige machen den Fehler, daß sie beten, ohne zu wachen. Andere machen den Fehler, daß sie wachen, ohne zu beten. Die sichere und einzig richtige Methode aber ist die Methode, die der Herr anwies, nämlich beides zu verbinden. Wir sollen wachen und gegen die Übergriffe der Welt, des Fleisches und des Teufels auf der Hut sein. Wir sollen nach allen Ermutigungen des Wortes des Herrn Ausschau halten, nach den Beweisen ihrer Erfüllung und den Zeichen, die Seine Gegenwart und den großen Wechsel der Zeitordnung, die nahe bevorsteht, anzeigen. Wir sollen nach all dem Ausschau halten, was uns im Glauben, in der Hoffnung, in der Loyalität und in der Liebe stärken wird. Und während wir wachen, sollen wir ohne Unterlaß beten. Wir sollen als das Volk des Herrn gemeinsam beten; wir sollen in unseren Häusern als Familien beten; wir sollen im Verborgenen, allein beten.
Die Wachsamkeit prüft sorgfältig unsere Gesinnungen, Gedanken, Beweggründe, Worte, Handlungen, Umgebungen und die Einflüsse, die auf uns einwirken. Das Gebet ist das geäußerte oder nicht geäußerte aufrichtige Verlangen des Herzens, das zu Gott ausgeht, um gute Dinge zu erlangen. Ersteres stattet uns mit aller Erkenntnis und Energie aus, um uns zur Aktivität anzuregen, Letzteres mit allem Licht und aller Energie aus dem Wort, aus allen Umständen und aus anderen Hilfen durch die Vorsehung, um unsere Aktivität in der Wahrnehmung der Segnungen, die der Herr uns anbietet, zu unterstützen. Ein solches Wachen und Beten wird uns in Versuchungen und von ihnen befreien und wird den willigen Geist befähigen, das schwache Fleisch zur Ehre Gottes zu besiegen.
Mt. 26:38-40, 42-46; Mk. 13:33; 1. Kor. 16:13; Eph. 6:18; 1. Petr. 5:8, 9; Hebr. 3:12, 13; Jes. 26:8, 9; Röm. 7:18-25; 8:3; 1. Kor. 9:27; Gal. 5:16, 17, 24; Phil. 2:12, 13; 3:12-14.