MANNA VOM 2 . NOVEMBER
Er ist Jehova; er tue, was gut ist in seinen Augen – 1. Sam. 3:18.
KOMMENTARE
Wir wissen nicht was unserem höchsten Wohlergehen dient. Manchmal können die Dinge, nach denen wir uns sehnen und die wir zu ergreifen wünschen, weil wir sie für gut halten, in Wirklichkeit zu unserem Nachteil sein. Glückselig sind diejenigen, die durch Glauben in der Lage sind, das Dunkel jeder Prüfung, Schwierigkeit und Bestürzung zu durchdringen und sich bewußt zu werden, daß „der Herr kennt, die sein sind“, und alle Dinge zu ihrem Guten mitwirken läßt. Wir sollen geduldig auf den Herrn harren und geduldig solche Erfahrungen, die Seine Vorsehung für uns bestimmen mag, annehmen und die Weisheit, die Liebe und die Macht dessen, mit dem wir es zu tun haben, nicht in Frage stellen.
Ein Christ sollte die Vorsehung des Herrn in allen seinen Angelegenheiten erkennen, sei es daß sie ihm günstige oder ungünstige Ereignisse oder Belohnungen oder Bestrafungen bringt. In jedem Fall sollte der Wille des Herrn mit ganzem Herzen angenommen werden. Dies wird in ungünstigen Erfahrungen schwierig sein, besonders wenn es sich dabei um Züchtigungen handelt. Aber es wird dann um so notwendiger sein, unterwürfig zu sein, denn fehlende Unterwürfigkeit kann dann leicht zu völliger Eigensinnigkeit führen, die in einer vollständigen Katastrophe enden muß. Für uns ist es jedoch besser, es Samuel, einem Vorbild der Kleinen Herde, gleich zu machen, dem ein Blick genügte, um ihn zu leiten, und nicht Eli, einem Vorbild der Großen Schar, der Bestrafung für ein großes Maß an Eigensinnigkeit nötig hatte.
REPRINTS
Mt. 26:39, 42; Joh. 5:30; 6:38; Phil. 2:8; Apg. 21:10-14; 1. Petr. 2:23; 4:19; Ps. 31:5; 39:9; Lk. 23:46; Hi. 1:21; Jes. 39:8.