MANNA VOM 2 . OKTOBER
Vergessend was dahinten – Phil. 3:14.
KOMMENTARE
Wir vergessen die Dinge, die hinter uns liegen, weil es recht ist, dies zu tun. Denn Gott vergißt sie und erklärt, daß Er alle unsere Unvollkommenheiten hinter sich geworfen hat, daß alle unsere Unvollkommenheiten vor Seiner Sicht verdeckt sind durch das Verdienst dessen, der uns geliebt hat und für uns gestorben ist und den wir lieben, dem wir vertrauen und in dessen Spuren wir zu wandeln suchen, obwohl wir mehr oder weniger unvollkommen sind, entsprechend der ererbten Mängel im Fleisch. Wir wollen nicht dazu anregen, daß Fehltritte oder Versäumnisse leicht genommen oder schnell vergessen werden sollten. Sie sollten nach dem Maß unserer Fähigkeit berichtigt werden, und für diese Mängel sollten wir täglich die göttliche Vergebung ersuchen.
Die Dinge, die dahinten sind, schließen die Dinge ein, die in der Rechtfertigung aufgegeben wurden, d.h. Sünde und Irrtum und im besonderen die Dinge, die bei der Weihung aufgegeben wurden, d.h. die eigenen Dinge und die der Welt. Diese Dinge zu vergessen bedeutet die Loslösung unserer Zuneigungen von ihnen, indem wir ihre Bemühungen, uns zu beherrschen, unterdrücken und unzugängliche Herzen und Sinne für ihre Verlockungen darbieten. Nicht nur eine Erwägung ihres geringen Wertes, ihrer Unzulänglichkeit und Gefahr für das neue Herz und den neuen Sinn, sondern besonders auch eine Erwägung des großen Wertes, der zufriedenstellenden Eigenschaft und der Sicherheit der geistigen Dinge für das neue Herz und den neuen Sinn werden uns befähigen, sie zu vergessen. Mögen die letztgenannten Dinge so unsere Zuneigungen ausfüllen, daß die erstgenannten keine ansprechenden Wirkungen auf uns haben.
Spr. 4:25; 17:25, 26; Mt. 10:37-39; Joh. 12:25; Ps. 45:10; 1. Mo. 19:26; 24:58-61; Lk. 9:62; 17:32, 33; Gal. 4:9; Phil. 3:7, 8; Hebr. 10:39; 12:1; 1. Petr. 1:14; 4:1-4; 2. Petr. 1:9.