MANNA VOM 3 . OKTOBER
Großen Frieden haben die, die dein Gesetz lieben, und kein Fallen gibt es für sie – Ps. 119:165 – REB.
KOMMENTARE
Wir sollten vermehrt um Gnade, Weisheit und die Früchte des Geistes bitten, um Gelegenheiten dem Herrn und den Brüdern zu dienen und darum, daß wir immer mehr zur Ähnlichkeit von Gottes liebem Sohn heranwachsen. . . . Wer kann unter solchen Umständen bezweifeln, daß der verhießene „Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt“ solche „Herzen“ und deren „Gedanken“ „bewahren“ wird? Dieser Friede würde von sich aus eines der größten Übel, das die Herzen so vieler bedrückt, verscheuchen. Selbstsucht und Ehrgeiz würden in einem Herzen, das so erfüllt ist, wenig Raum finden. Göttlicher Friede kann so in unseren Herzen wohnen und in ihnen regieren, daß die Sorgen und Unruhen der Welt nicht hereingelassen werden, selbst wenn wir von diesen ungünstigen Umständen umgeben sind – ja, selbst wenn der Widersacher uns durch betrogene Mithelfer bedrängt.
Gottes Gesetz für Sein geweihtes Volk besteht aus Pflichtliebe und selbstloser Liebe. Somit umfaßt es die Vorschriften des Wortes. Aber viele Schriftstellen gebrauchen es in einem viel weiteren Sinn, d.h. es beinhaltet auch die Doktrinen, Verheißungen, Ermahnungen, Prophezeiungen, geschichtlichen Ereignisse und Vorbilder des Wortes, d.h. den Inhalt der ganzen Bibel. Sich am Gesetz des Herrn zu erfreuen, bedeutet im weitesten Sinn des Wortes großes Vergnügen am Nachsinnen über das Gesetz und an seiner Verbreitung und Ausführung zu finden. Diejenigen, die Gottes Gesetz lieben und wissen, daß alle Dinge schließlich zum Guten für sie und für die Menschheit zur Ehre Gottes mitwirken, haben Ruhe des Herzens und des Sinnes. In Prüfungen werden diese vor dem Fallen aus der Gunst Gottes bewahrt und behalten sie somit durch die Hilfe des Wortes des Herrn und Seiner Vorsehung.
Ps. 4:8; 25:12, 13; 29:11; Spr. 3:17, 24; Jes. 26:3, 12; 28:12; 32:2; 54:10, 13; 57:1, 2, 19; Lk. 2:14; Joh. 14:27; Röm. 5:1; 8:6; Eph. 2:14-17; Phil. 4:7; Kol. 3:15.