MANNA VOM 18 . OKTOBER
Wer sich lässig zeigt in seiner Arbeit, ist ein Bruder des Verderbers – Spr. 18:9.
KOMMENTARE
Wenn wir bei irgendeinem der geweihten Kinder Gottes Verschwendung sehen, so können wir nicht umhin zu fühlen, daß wie groß sein Fortschritt im Verständnis der Gesinnung des Herrn in mancherlei Hinsicht auch sei, er in diesem besonderen Punkt immer noch Mängel hat. Eine Wertschätzung der Gabe und Ehrerbietung vor dem Geber umfaßt Sorgfalt und Verantwortungsbewußtsein als Verwalter hinsichtlich aller Dinge – zeitlicher und geistiger – die uns der himmlische Vater zukommen läßt. Nach den Gleichnissen unseres Herrn mißt Er unsere Liebe und unseren Eifer in einem beträchtlichen Maß daran, wie wir die zeitlichen und geistigen Talente, Gelegenheiten und Segnungen, die uns jetzt gegeben worden sind, gebrauchen oder mißbrauchen.
Der Geist des lässigen Menschen ist der Geist der Verschwendung. Er verschwendet seine Zeit, die kostbar und nicht rückkaufbar ist. Er verschwendet seine Talente, die verbesserungsfähig sind. Er verschwendet seine Gelegenheiten, die zu anderen fliehen. Er verschwendet seine Energie, die wegen Untätigkeit einrostet. Er verschwendet sein Ansehen, das möglicherweise nie wieder zurückkehrt. Er verschwendet seine Freunde, die ihn verlassen. Er vergeudet seinen Besitz, der von ihm genommen wird. Er verschwendet seinen Charakter, was ihn entwürdigt. Er vergeudet sein Leben, das ihm genommen wird. Er verschwendet die Ewigkeit, die ihm verloren geht. Lassen wir deshalb als Heilige des Herrn die Lässigkeit fern von uns sein.
Spr. 6:6-11; 10:4, 5, 26; 12:11, 24, 27; 13:4; 15:19; 19:15, 24; 20:4, 13; 21:5, 25; 22:29; 23:21; 24:30-34; 26:13-16; 27:23-27; 30:25-28; 31:13-27; Pred. 10:18; Jes. 56:10; Mt. 25:26, 27; Röm. 12:11; Eph. 4:28; 1. Thes. 4:11, 12; 2. Thes. 3:10-12; Hebr. 6:12; 1. Tim. 5:8.