MANNA VOM 19 . OKTOBER
Umsonst habt ihr empfangen, umsonst gebet – Mt. 10:8.
KOMMENTARE
Wir wollen immer darauf achten, allen, die Hunger und Durst nach der gesegneten Speise haben, die Speise zu geben, die uns so sehr erfrischt und gestärkt hat. Wenn sie diese nicht erhalten, werden sie unterwegs schwach werden, während sie nach anderen Vorräten Ausschau halten. Wir haben genau das, was alle vom Haushalt des Glaubens benötigen. Ohne dieses können sie ihre Stellung nicht aufrecht erhalten, können sie nicht fortschreiten, werden sie sicherlich den Mut verlieren. Was wir auch immer an finanziellen Mitteln besitzen, um anderen das Brot des Lebens zu senden, oder wie groß auch unsere Kenntnis der Wahrheit ist, diese Dinge sollten weder selbstsüchtig von uns gehortet noch selbstsüchtig von uns verbraucht werden. Wir müssen sie dem Herrn weihen, und aufgrund dieser Weihung wird der Herr andere segnen und den Segen für unseren Verstand und unser Herz mehren.
Ein Rückblick auf die Gaben Gottes offenbart uns, wie frei, d.h. wie freigebig und gnädig Er uns die Segnungen der Schöpfung, Vorsehung, Erlösung, Belehrung, Rechtfertigung, Heiligung und Befreiung gegeben hat. Diese Segnungen enthalten alles, was wir zum Leben und zur Frömmigkeit benötigen. Umsonst haben wir tatsächlich empfangen. Laßt uns deshalb im gleichen Geist von unseren Gaben, welche sind Erkenntnis, Zuneigungen, Zeit, Stärke, Vermögen, Gesundheit, das Leben, Dienste, Bequemlichkeit, Einfluß, Ansehen, Sicherheit, ja all unser geringes Menschliches, unserem lieben himmlischen Vater, dem Geber jeder guten und vollkommenen Gabe, geben! Diese Gaben sind weder groß noch gut genug, um dem Einen, der uns alles, was wir haben, gegeben hat, würdig zu sein.
Apg. 8:18-20; Ps. 34:10; 68:18, 35; 84:11; Pred. 2:26; Jes. 42:5; Hes. 11:19; Dan. 2:21-23; Mt. 11:28; 25:14-30; Joh. 6:27; 16:23, 24; 17:22; Röm. 5:16-19; 8:32; 12:6-8; 1. Kor. 13:1-3; 1. Petr. 4:10.