[Spr. 6:6-11 LUT] 6 Gehe hin zur Ameise, du Fauler; siehe ihre Weise an und lerne! 7 Ob sie wohl keinen Fürsten noch Hauptmann noch Herrn hat, 8 bereitet sie doch ihr Brot im Sommer und sammelt ihre Speise in der Ernte. 9 Wie lange liegst du, Fauler? Wann willst du aufstehen von deinem Schlaf? 10 Ja, schlafe noch ein wenig, schlummere ein wenig, schlage die Hände ineinander ein wenig, daß du schlafest, 11 so wird dich die Armut übereilen wie ein Fußgänger und der Mangel wie ein gewappneter Mann.
[Spr. 10:4-5, 26 LUT] 4 Lässige Hand macht arm; aber der Fleißigen Hand macht reich. 5 Wer im Sommer sammelt, der ist klug; wer aber in der Ernte schläft, wird zu Schanden. ... 26 Wie der Essig den Zähnen und der Rauch den Augen tut, so tut der Faule denen, die ihn senden.
[Spr. 12:11, 24, 27 LUT] 11 Wer seinen Acker baut, der wird Brot die Fülle haben; wer aber unnötigen Sachen nachgeht, der ist ein Narr. ... 24 Fleißige Hand wird herrschen; die aber lässig ist, wird müssen zinsen. ... 27 Einem Lässigen gerät sein Handel nicht; aber ein fleißiger Mensch wird reich.
[Spr. 13:4 LUT] 4 Der Faule begehrt und kriegt's doch nicht; aber die Fleißigen kriegen genug.
[Spr. 15:19 LUT] 19 Der Weg des Faulen ist dornig; aber der Weg des Frommen ist wohl gebahnt.
[Spr. 19:15, 24 LUT] 15 Faulheit bringt Schlafen, und eine lässige Seele wird Hunger leiden. ... 24 Der Faule verbirgt seine Hand im Topf und bringt sie nicht wieder zum Munde.
[Spr. 20:4, 13 LUT] 4 Um der Kälte willen will der Faule nicht pflügen; so muß er in der Ernte betteln und nichts kriegen. ... 13 Liebe den Schlaf nicht, daß du nicht arm werdest; laß deine Augen wacker sein, so wirst du Brot genug haben.
[Spr. 21:5, 25 LUT] 5 Die Anschläge eines Emsigen bringen Überfluß; wer aber allzu rasch ist, dem wird's mangeln. ... 25 Der Faule stirbt über seinem Wünschen; denn seine Hände wollen nichts tun.
[Spr. 22:29 LUT] 29 Siehst du einen Mann behend in seinem Geschäft, der wird vor den Königen stehen und wird nicht stehen vor den Unedlen.
[Spr. 23:21 LUT] 21 denn die Säufer und Schlemmer verarmen, und ein Schläfer muß zerrissene Kleider tragen.
[Spr. 24:30-34 LUT] 30 Ich ging am Acker des Faulen vorüber und am Weinberg des Narren; 31 und siehe, da waren eitel Nesseln darauf, und er stand voll Disteln, und die Mauer war eingefallen. 32 Da ich das sah, nahm ich's zu Herzen und schaute und lernte daran. 33 Du willst ein wenig schlafen und ein wenig schlummern und ein wenig deine Hände zusammentun, daß du ruhest: 34 aber es wird dir deine Armut kommen wie ein Wanderer und dein Mangel wie ein gewappneter Mann.
[Spr. 26:13-16 LUT] 13 Der Faule spricht: Es ist ein junger Löwe auf dem Wege und ein Löwe auf den Gassen. 14 Ein Fauler wendet sich im Bette wie die Tür in der Angel. 15 Der Faule verbirgt seine Hand in dem Topf, und wird ihm sauer, daß er sie zum Munde bringe. 16 Ein Fauler dünkt sich weiser denn sieben, die da Sitten lehren.
[Spr. 27:23-27 LUT] 23 Auf deine Schafe habe acht und nimm dich deiner Herden an. 24 Denn Gut währt nicht ewiglich, und die Krone währt nicht für und für. 25 Das Heu ist weggeführt, und wiederum ist Gras da und wird Kraut auf den Bergen gesammelt. 26 Die Lämmer kleiden dich und die Böcke geben dir das Geld, einen Acker zu kaufen. 27 Du hast Ziegenmilch genug zu deiner Speise, zur Speise deines Hauses und zur Nahrung deiner Dirnen.
[Spr. 30:25-28 LUT] 25 die Ameisen, ein schwaches Volk; dennoch schaffen sie im Sommer ihre Speise, 26 Kaninchen, ein schwaches Volk; dennoch legt es sein Haus in den Felsen, 27 Heuschrecken, haben keinen König; dennoch ziehen sie aus ganz in Haufen, 28 die Spinne, wirkt mit ihren Händen und ist in der Könige Schlössern.
[Spr. 31:13-27 LUT] 13 Sie geht mit Wolle und Flachs um und arbeitet gern mit ihren Händen. 14 Sie ist wie ein Kaufmannsschiff, das seine Nahrung von ferne bringt. 15 Sie steht vor Tages auf und gibt Speise ihrem Hause und Essen ihren Dirnen. 16 Sie denkt nach einem Acker und kauft ihn und pflanzt einen Weinberg von den Früchten ihrer Hände. 17 Sie gürtet ihre Lenden mit Kraft und stärkt ihre Arme. 18 Sie merkt, wie ihr Handel Frommen bringt; ihre Leuchte verlischt des Nachts nicht. 19 Sie streckt ihre Hand nach dem Rocken, und ihre Finger fassen die Spindel. 20 Sie breitet ihre Hände aus zu dem Armen und reicht ihre Hand dem Dürftigen. 21 Sie fürchtet für ihr Haus nicht den Schnee; denn ihr ganzes Haus hat zwiefache Kleider. 22 Sie macht sich selbst Decken; feine Leinwand und Purpur ist ihr Kleid. 23 Ihr Mann ist bekannt in den Toren, wenn er sitzt bei den Ältesten des Landes. 24 Sie macht einen Rock und verkauft ihn; einen Gürtel gibt sie dem Krämer. 25 Kraft und Schöne sind ihr Gewand, und sie lacht des kommenden Tages. 26 Sie tut ihren Mund auf mit Weisheit, und auf ihrer Zunge ist holdselige Lehre. 27 Sie schaut, wie es in ihrem Hause zugeht, und ißt ihr Brot nicht mit Faulheit.
[Pred. 10:18 LUT] 18 Denn durch Faulheit sinken die Balken, und durch lässige Hände wird das Haus triefend.
[Jes. 56:10 LUT] 10 Alle ihre Wächter sind blind, sie wissen nichts; stumme Hunde sind sie, die nicht strafen können, sind faul, liegen und schlafen gerne.
[Mt. 25:26-27 LUT] 26 Sein Herr aber antwortete und sprach zu ihm: Du Schalk und fauler Knecht! wußtest du, daß ich schneide, da ich nicht gesät habe, und sammle, da ich nicht gestreut habe? 27 So solltest du mein Geld zu den Wechslern getan haben, und wenn ich gekommen wäre, hätte ich das Meine zu mir genommen mit Zinsen.
[Röm. 12:11 LUT] 11 Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brünstig im Geiste. Schicket euch in die Zeit.
[Eph. 4:28 LUT] 28 Wer gestohlen hat der stehle nicht mehr, sondern arbeite und schaffe mit den Händen etwas Gutes, auf daß er habe, zu geben dem Dürftigen.
[1.Thes. 4:11-12 LUT] 11 und ringet darnach, daß ihr stille seid und das Eure schaffet und arbeitet mit euren eigenen Händen, wie wir euch geboten haben, 12 auf daß ihr ehrbar wandelt gegen die, die draußen sind, und ihrer keines bedürfet.
[2.Thes. 3:10-12 LUT] 10 Und da wir bei euch waren, geboten wir euch solches, daß, so jemand nicht will arbeiten, der soll auch nicht essen. 11 Denn wir hören, daß etliche unter euch wandeln unordentlich und arbeiten nichts, sondern treiben Vorwitz. 12 Solchen aber gebieten wir und ermahnen sie durch unsern HERRN Jesus Christus, daß sie mit stillem Wesen arbeiten und ihr eigen Brot essen.
[Hebr. 6:12 LUT] 12 daß ihr nicht träge werdet, sondern Nachfolger derer, die durch Glauben und Geduld ererben die Verheißungen.
[1.Tim. 5:8 LUT] 8 So aber jemand die Seinen, sonderlich seine Hausgenossen, nicht versorgt, der hat den Glauben verleugnet und ist ärger denn ein Heide.