MANNA VOM 26 . JANUAR

Wenn ihr aber fastet, so sehet nicht düster aus wie die Heuchler – Mt. 6:16.

KOMMENTARE

Das Fasten ist dem Volk des Herrn besonders dann zu empfehlen, wenn es bei sich einen Mangel an geistlicher Gesinnung verspürt und wenn es starken Versuchungen von Seiten der Welt, des Fleisches und des Teufels ausgesetzt ist. Denn eine Herabsetzung der körperlichen Kraft und der Vitalität kann einem temperamentvollen und impulsiven Menschen in jeder Hinsicht bei der Selbstbeherrschung hilfreich sein. Wir glauben, daß den meisten Christen mit einem gelegentlichen Fasten geholfen wäre – eine sehr einfache Ernährung für eine bestimmte Zeit, wenn schon nicht völlige Enthaltsamkeit. Aber zu fasten, damit die Menschen es sehen und wissen, oder damit wir es bei uns selbst als Zeichen von Frömmigkeit hervorheben, wäre wahrhaftig schädlich und würde zu geistlichem Hochmut und Heuchelei führen, was die Vorteile, die die Selbstbeschränkung für uns hätte, weitaus überwiegen würde.

Diejenigen, die sich selbst betrüben, um vor anderen als religiös zu erscheinen, sind genauso schlecht wie diejenigen, die beten und Almosen geben, um von den Menschen gesehen zu werden. Das Fasten des Christen ist Selbstverleugnung, und darin sollte mit dankbarer und freudiger Wertschätzung als eine begehrte Gelegenheit zur Ehre des Herrn eingetreten werden. Und je mehr Selbstverleugnung sie in diesem Geiste offenbaren können, desto süßer ist der Wohlgeruch des Glaubens, der Hoffnung, der Liebe und des Gehorsams, der von ihnen im Gebet zu Gott emporsteigt.

REPRINTS

R 2260

„DIE STARKEN BEDÜRFEN NICHT EINES ARZTES“

R 4858

DIE ANGEMESSENHEIT DES FASTENS

Jes. 58:5; 5. Mo. 12:18; 1. Sam. 2:1; 1. Chr. 16:27; Esr. 6:22; Neh. 8:10, 12; 12:43; Ps. 4:7; 5:11; 16:5-11; 30:11; 68:3; 89:15, 16; 97:11, 12; 126:5, 6; Lk. 6:22, 23; Joh. 15:11; 16:20, 22, 24, 33; Apg. 16:25, 34; 2. Kor. 6:10; 7:4; 8:2; 12:10; Hebr. 10:34; Jak. 1:2; 1. Petr. 4:13.

Hymns

248, 41, 151, 179, 204, 247, 310.

Poems of Dawn

42 : COURAGE! PRESS ON.