MANNA VOM 5 . SEPTEMBER
Eifersucht ist grausam wie das Grab; ihre Glut ist Feuerglut, die eine sehr gewaltige Flamme hat – Hl. 8:6 – KJV.
KOMMENTARE
Die Eifersucht ist einer der größten Feinde, die jedem Christen entgegentritt. Sie sollte als ein Feind Gottes und der Menschen und jedes guten Grundsatzes vernichtet werden, sobald sie auftaucht. In dem Maße, wie ihre Anwesenheit das Herz verunreinigt hat, sei es auch nur für einen Augenblick, sollte eine Reinigung durch den Geist der Heiligung und Liebe erfleht werden. Die Eifersucht an sich ist nicht nur ein grausames Ungeheuer, sondern es ist beinahe immer gewiß, daß ihre giftigen Krallen anderen Schmerz und Kummer zufügen. Sie verursacht im allgemeinen Leid und führt schließlich bei denen, die ihr Einlaß gewähren, zur Zerstörung. Eifersucht ist Sünde in Gedanken, Bosheit in Gedanken und neigt sehr dazu, schnell zur Sünde und zur Bosheit in der Tat zu führen. Die einmal mit Eifersucht vergiftete Gesinnung kann nur mit großer Schwierigkeit ganz von ihr gereinigt werden, so schnell nimmt alles, was sie umgibt, ihre Farbe und ihren Charakter an.
Der Scheol, der Todeszustand, ist in dem Sinne grausam, daß er seine Opfer gefühllos zerstört und dadurch unbarmherzig jene betrübt, die sie lieben. Er ist ein Feind der Menschheit, der über das Menschengeschlecht bis jetzt triumphiert hat. Und nichts Geringeres als seine Vernichtung wird seine Opfer aus seiner Macht befreien. Eifersucht ist wie der Scheol. Sie zerstört das Glück derjenigen, gegen die sie sich richtet, und oft vernichtet sie diese auch. Wenn wir diese Eigenschaft in unseren Herzen haben, dürfen wir sicher sein, daß wir anderen unrecht tun und uns schaden. Gegen dieses Übel sollten wir einen unbarmherzigen Krieg führen, bis wir es vernichtet haben, oder es wird uns sicher ohne die Möglichkeit einer Befreiung vernichten.
Spr. 6:34; 27:4; Pred. 4:4; 2. Mo. 20:5; 34:14; 2. Kor. 11:2; Dan. 6:3- 5; Jak. 3:14, 16; 1. Mo. 4:5, 6, 8; 37:4-11, 18-28; 1. Sam. 18:8-30; 2. Sam. 3:24-27; Lk. 15:25- 32.