MANNA VOM 30 . SEPTEMBER
Die Liebe des Christus drängt uns – 2. Kor. 5:14.
KOMMENTARE
Es scheint unmöglich, die Liebe an sich zu beschreiben. Das Beste, was wir tun können, ist ihre Verhaltensweise zu beschreiben. Diejenigen, die eine Liebe mit solchen Merkmalen besitzen, sind in der Lage, sie wertzuschätzen, aber nicht in der Lage, sie anderweitig zu erklären - sie ist von Gott, Gottähnlichkeit im Herzen, auf der Zunge, in den Händen, in den Gedanken, sie überwacht alle menschlichen Eigenschaften und trachtet danach, sie vollständig zu beherrschen. Als Jünger oder Schüler Christi befinden wir uns in Seiner Schule, und die große Lektion, die Er uns Tag für Tag beibringt, die Lektion, die wir gründlich lernen müssen, wenn wir den Markstein des Preises unserer Berufung - in allen ihren verschiedenen Zügen und Verzweigungen - erreichen wollen, ist die Lektion der Liebe. Sie ergreift und bezieht sich auf alle Worte, Gedanken und Handlungen unseres täglichen Lebens. Wie der Dichter sagte: 'So wie jede Farbe Licht ist – so ist jede Gnade Liebe.'
Unter der Liebe Christi können wir dreierlei verstehen: die Liebe, die unser Herr Jesus in Seinem Herzen hat; die Liebe, die wir in unseren Herzen für Ihn haben; und die Liebe, die wir gleich der Liebe, die Er in Seinem Herzen hat, in unseren Herzen haben. Die beiden letzten Bedeutungen lassen sich auf diesen Vers anwenden. Unsere Liebe für Christus regt uns an, zu handeln und zu leiden. Da wir Ihn lieben, bewahren wir Seine Lehren. In einem noch umfassenderen Sinne ist uns eine christusähnliche Liebe zu Gott, zu Jesus, zu den Brüdern, zur Menschheit und zu unseren Feinden ein Antrieb für unser Verhalten. Wirklich schön ist das Herz, in welchem eine solche Liebe an erster Stelle regiert! Und es empfängt und gibt wirklich reichliche und vorzügliche Segnungen zur Ehre Gottes!
Joh. 14:15, 21, 23, 28; 15:9; Röm. 5:5; 8:28; 1. Kor. 8:3; Gal. 5:6, 22; Eph. 3:17-19; Phil. 1:9; Kol. 3:14; 2. Thes. 3:5; Hebr. 6:10; 1. Joh. 2:5, 15; 3:16-18; 4:12, 16- 21; 5:1-3; 2. Joh. 6.