MANNA VOM 27 . SEPTEMBER
Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen – Mt. 4:7.
KOMMENTARE
Versuchungen bestürmen das Volk des Herrn ständig - Einflüsterungen, einige wunderbare Werke in Seinem Namen zu tun, um so sich selbst und anderen zu beweisen, daß sie Günstlinge des Himmels sind. Die Lektion, die wir lernen sollen, ist, daß das Werk, das der Vater uns übertragen hat, nicht darin besteht, die Welt davon zu überzeugen oder ihr zu zeigen, in welcher Gunst und Größe wir bei Ihm stehen, sondern vielmehr darin, daß wir ruhig und demütig, jedoch so wirkungsvoll, wie Vernunft und Anstand es erlauben, unser Licht leuchten lassen und die Tugenden dessen verkündigen, der uns aus der Finsternis in Sein wunderbares Licht berufen hat, und das aus dem Verlangen heraus, Wunderwirkende für die vernünftige Stellung von Dienern, Dienern der Wahrheit, zu sein.
Gott zu versuchen bedeutet, Ihn herauszufordern, Seine Güte zu mißbrauchen und sich in Seine Anordnungen einzumischen. Wer auch immer so handelt, nimmt sein Leben in seine eigenen Hände. Gott erlaubt nicht, daß man Ihn verspottet, obwohl Er, wie im Fall des Pharaos, langmütig mit dem ist, der Ihn versucht. Schließlich wird der Versucher die Schwere Seines Mißfallens zu spüren bekommen. Unsere Ehrfurcht vor dem Herrn sollte so groß sein, daß wir uns davor hüten, Ihn zu versuchen. Darin und auch in allen anderen Dingen ist unser lieber Erlöser für uns ein Beispiel der ehrfurchtsvollen Sorgfältigkeit und des Gehorsams, die uns davor schützen, Jehova, unseren Gott, zu versuchen. Die Ehrfurcht vor Jehova ist auch in diesem Punkt der Anfang der Weisheit.
REPRINTS
5. Mo. 6:16; 2. Mo. 5:2; 4. Mo. 15:30; 1. Kö. 20:28; 22:24; Hi. 15:25; Ps. 19:13; 131:1; Jes. 10:15; 14:13, 14; 45:9; 65:5; Mt. 4:5, 6; Lk. 18:11, 12; Röm. 9:20, 21; 1. Kor. 10:9-12; 2. Thes. 2:3, 4; 2. Petr. 2:10, 11.