MANNA VOM 26 . SEPTEMBER
Jesus Christus ist selbst Eckstein, in welchem der ganze Bau, wohl zusammengefügt, wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn, in welchem auch ihr mitaufgebaut werdet zu einer Behausung Gottes im Geiste – Eph. 2:20-22.
KOMMENTARE
Laßt uns, während die Tage dahineilen, unsere dreifache Beziehung zu diesem Tempel ins Gedächtnis rufen: 1. Als lebendige Steine befinden wir uns immer noch in einem Zubereitungsprozeß. 2. Als Angehörige der königlichen Priesterschaft, die die Bundeslade tragen, wandern wir von dem Stiftshütten-Zustand in den Tempel-Zustand; einige von uns sind bereits eingetreten, und einige sind noch auf dem Weg. 3. Für uns als das Volk des Herrn ist die Zeit gekommen, das neue Lied der göttlichen Gnade, Gerechtigkeit, Liebe und Wahrheit zu kennen und mit Geist und Verständnis zu singen. Wir wollen in jeder dieser Beziehungen treu sein, unseren Teil erfüllen, und bald wird unser Lauf beendet sein, und die Herrlichkeit des Herrn wird den Tempel erfüllen.
Der Christus ist der Tempel des lebendigen Gottes. In ihm sind die Apostel und die Propheten des Evangelium-Zeitalters die Grundsteine - Jesus ist der Haupteckstein und der Rest der Getreuen sind die anderen Steine. Während des Evangelium-Zeitalters unterziehen sich die Steine der Zubereitung durch Gott und Christus. Sie müssen sich dem notwendigen Sägen, Brechen, Meißeln, Schneiden, Schleifen, Scheuern und Polieren unterwerfen, jeder individuell und in Harmonie miteinander. Einheit, Einklang und Verschiedenheit kennzeichnen ihre Zubereitung. Wenn sie harmonisch, zusammenhaltend und schön in den Bau eingesetzt sind, werden sie mit der Herrlichkeit des Herrn erfüllt und Gottes Ruheort, Sein Ort der Begegnung mit der Menschheit und Sein Ort der Segnung für die Welt werden.
Mt. 16:16-18; 1. Petr. 2:4, 5; Jes. 28:16; Mt. 21:42; Ps. 118:22, 23; Eph. 4:14-16; 1. Kor. 6:19; 2. Kor. 6:16; Joh. 14:16-18, 23; Röm. 8:9.