MANNA VOM 11 . SEPTEMBER

Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachkommt, kann nicht mein Jünger sein – Lk. 14:27.

KOMMENTARE

Das Kreuztragen des Herrn bestand darin, den Willen des Vaters unter ungünstigen Umständen auszuführen. Dieser Weg brachte Ihm Neid, Haß, Bosheit, Streit, Verfolgung usw. von denjenigen ein, die sich für das Volk Gottes hielten, denen aber der Herr, der in ihren Herzen las, erklärte, daß sie aus ihrem Vater, dem Teufel, sind. Da wir auf demselben Weg gehen, auf dem unser Meister ging, ist es vernünftig zu erwarten, daß unser Kreuz dem Seinen ähnlich sein wird – Widerstand, weil wir den Willen unseres Vaters im Himmel ausführen, Widerstand, weil wir Seiner Sache dienen und das Licht leuchten lassen, wie es unser Meister und Führer angeordnet hat.

Unter dem Kreuz verstehen wir die ungünstigen Erfahrungen, die wir zu erdulden haben, während wir uns darum bemühen, unser Verhalten den Grundsätzen des Wortes Gottes zu unterwerfen. Dieses Verhalten und nichts anderes ist mit den Worten „wer... mir nachkommt“ gemeint. Die große Mehrheit wird nicht einmal in normalen Umständen solches Verhalten zeigen. Eine kleine Minderheit wird es in solchen Umständen tun, aber nur wirklich wenige Nachfolger Jesu werden es in jeder Situation tun. Und manchmal werden dadurch ihre Kräfte auf die Zerreißprobe gestellt. Ja, wenn es nicht die besondere Hilfe des Herrn gäbe, wären sie unfähig, ihr Kreuz zu tragen. Seine Hilfe, die Er freizügig und gern gibt, bewahrt sie vor dem Fallen und erhält sie in der Jüngerschaft.

REPRINTS

R 3235

NACHFOLGER JESU: KREUZTRÄGER

R 5425

DIE KOSTEN DER JÜNGERSCHAFT

Mt. 7:13, 14; 8:19, 20; 10:37-39; 13:45-47; 16:24; Lk. 14:26, 28; 18:28-33; Apg. 20:22-24; Röm. 14:1-15:3; 1. Kor. 9:25-27; Gal. 5:16, 17, 24; 1. Petr. 2:11-16.

Hymns

8, 114, 134, 279, 160, 14, 67.

Poems of Dawn

170 : THE CHANGED CROSS