MANNA VOM 10 . SEPTEMBER
Keine verderbte Rede gehe aus eurem Munde, sondern das irgend gut ist zur notwendigen Erbauung, auf daß es den Hörenden Gnade darreiche – Eph. 4:29.
KOMMENTARE
Die verdorbene Gesinnung verbirgt sich hinter dem Gewissen und behauptet, daß es immer richtig ist, die Wahrheit zu sagen, und daß Gott daher nicht gemeint haben könne, die Wahrheit zu sagen sei Verleumdung, sondern daß Er, indem Er übles Reden und Verleumdung als Werke des Fleisches und Teufels verurteile, die Reden, die falsch und unwahr sind, gemeint haben müsse. Das ist ein großer Fehler. Eine Verleumdung ist genauso eine Verleumdung, ob sie nun wahr oder falsch ist, und sie wird als solche so betrachtet, nicht nur in Gottes Gesetz, sondern auch in den Gesetzen der zivilisierten Menschen. Eine Verleumdung ist alles, was mit der Absicht gesagt wird, andere zu schaden, ob es wahr oder falsch ist, und die Gesetze der Menschen stimmen mit dem Gesetz Gottes überein: Eine solche Schädigung anderer ist unrecht.
Verderbte Reden bestehen aus allen Ausdrucksweisen, die darauf abzielen, andere körperlich, geistig, moralisch oder religiös zu verderben. Es gibt viele solcher Ausdrucksweisen. Doch im Gegensatz dazu sollten wir wachsam sein, um ihrem Einfluß entgegenzuwirken. Als das Salz der Erde sollten wir nur solche Gedanken ausdrücken, die eine würzende, nahrhafte und bewahrende Wirkung auf Körper, Geist und Herzen der Menschen haben. Worte sind die mächtigsten Dinge in der Welt, und die mächtigsten Worte sind diejenigen, die Gottes Gedanken ausdrücken. Laßt uns soweit wie möglich unsere Sprache nur dafür verwenden, Gottes Gedanken auszudrücken, und dadurch werden wir allen richtig gesinnten Herzen einen Segen erweisen.
Ps. 5:9; 52:2; 73:7-9; 1. Kor. 15:33; Eph. 5:3, 4; Kol. 3:8; 4:6; 1. Thes. 5:11; Kol. 3:16; 5. Mo. 6:6, 7; Mal. 3:16, 17; Spr. 15:7; Mt. 12:36, 37; Tit. 3:2; Jak. 3:2-8; 4:11; 1. Petr. 2:1.