MANNA VOM 23 . JULI

Wenn aber jemand für die Seinigen . . . nicht sorgt, so hat er den Glauben verleugnet und ist schlechter als ein Ungläubiger – 1. Tim. 5:8.

KOMMENTARE

„Der Glaube“ schließt Gedanken der Liebe, des Mitgefühls, des Interesses und der Fürsorge für andere ein, besonders für die vom Haushalt des Glaubens. Welch einen Einblick gibt es uns in die mitfühlende Natur unseres Herrn, wenn wir sehen, wie Er an die Interessen anderer dachte, sogar zu dem Zeitpunkt, als Er selbst von der Trübsal überwältigt wurde! Sein Todeskampf hinderte Ihn nicht daran, an Seine Mutter zu denken und Vorkehrungen für ihren Trost zu treffen. Wir bemerken, daß Er Johannes auswählte: zweifellos in erster Linie wegen seiner liebevollen und empfindsamen Veranlagung, zweitens wegen seines Eifers für den Herrn und die Wahrheit und drittens wegen seines Mutes, als er darauf drängte, seinem sterbenden Meister in Seinen letzten Stunden nah zu sein, auch wenn er dabei sein eigenes Leben aufs Spiel setzte. Prägen wir uns diese Charakterzüge ein, denn sie gefallen dem Herrn, damit wir sie bei uns pflegen und dadurch von demselben Meister besondere Gelegenheiten für den Dienst zugeteilt bekommen.

Jeder hat in diesem Leben eine bestimmte Verantwortung zu tragen, die je nach Stellung unterschiedlicher Art ist. Wer in einer Familie lebt, hat entsprechend seines Platzes in dieser Familie besondere Verantwortung zu tragen. Das Familienoberhaupt ist verpflichtet, für seine Angehörigen zu sorgen. Die Weigerung, diese Verantwortung anzuerkennen und ihr nachzukommen, bedeutet eine Verwerfung des Glaubens. Wer so handelt, ist schlechter als ein Ungläubiger.

REPRINTS

R 2473

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R 4854

DIE VERSORGUNG DES EIGENEN HAUSHALTS

1. Mo. 18:19; 30:30; Spr. 13:22; Jes. 58:7; Röm. 12:17; 2. Kor. 8:21; 12:14; Gal. 6:10; Eph. 6:4; Mt. 18:17; Tit. 2:4, 5.

Hymns

196, 343, 94, 99, 121, 129, 186.

Poems of Dawn

93 : Bearing God’s Burdens.