MANNA VOM 14 . JULI
Alle Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und Lästerung sei von euch weggetan, samt aller Bosheit – Eph. 4:31.
KOMMENTARE
Der fortgeschrittene Christ sieht von seinem hohen Standpunkt der Wertschätzung des göttlichen Gesetzes aus, daß aus der Sicht des Herrn Haß Mord bedeutet und Verleumdung Meuchelmord und die Zerstörung des guten Rufs des Nächsten Raub und Plünderung ist. Wenn eines dieser Vergehen in der Kirche, bei denjenigen, die sich zum Volk Gottes bekennen, vorkommt, wiegt das Böse - die Ermordung und Beraubung eines Bruders - doppelt so schwer. Die einzige Ausnahme dieser Regel: „Redet Böses von niemandem“ würde dann gelten, wenn es uns absolut notwendig erscheint, das Böse bekannt zu machen - wobei die Bekanntmachung des Übels im Gegensatz zu den Wünschen unseres Herzens stünde und nur aus der Notwendigkeit heraus erwähnt würde - auf Grund der Liebe zu anderen, da sie Schaden erleiden könnten, wenn sie nicht informiert würden.
Bitterkeit, Wut, Zorn, Lästerung und Bosheit sind Werke des Fleisches. Deshalb ist es die Pflicht der Heiligen, sie loszuwerden. Wir sollten sowohl Glaube, Hoffnung, Liebe und beharrliche Entschlossenheit als auch die reinigende Macht des Wortes gegen sie ausüben. Laßt uns durch diese guten Eigenschaften danach trachten, unsere Gefühle von ihnen zu lösen, unsere Aufmerksamkeit von ihnen abzulenken und sie zu unterdrücken, zu verdrängen und unzugänglich für sie zu werden.
Röm. 12:14, 18-21; Kol. 3:8, 13, 19; Tit. 3:2; Jak. 3:5-18; 4:11; 1. Petr. 2:1, 23; 3:9; 1. Kor. 13; Eph. 4:26, 32; 5:1, 2; 2. Kor. 3:12-18.