MANNA VOM 12. JUNI

Eines aber tue ich – Phil. 3:13.

Wir bemerken hier die Zielstrebigkeit des Apostels – „ eines aber tue ich“. Er versuchte nicht, mehrere Dinge zu tun. Wenn er es getan hätte, wäre er sicher gescheitert. Er gab sein Leben dem einen Zweck, zu dem er berufen worden war, hin, und dafür gab er jedes andere Ziel im Leben auf. Er tat das auch angesichts der Tatsache, daß der von ihm gewählte Weg das ganze gegenwärtige Leben lang gewisse Verluste, Entbehrung, Mühen, Sorge, Verfolgung und ständige Schmähungen einbringen würde. Durch diese Zielstrebigkeit wurde er von vielen Versuchungen, sich abzuwenden, um einige von den guten Dingen dieses gegenwärtigen Lebens zu genießen oder um einigen von ihren täuschenden Seifenblasen nachzugehen, befreit.

Der Apostel Paulus ist für uns ein Vorbild der Zielstrebigkeit. Wir können sicher sein, daß seine vielseitigen Talente allen möglichen Appellen mit bezaubernden Anreizen ausgesetzt waren, um sie für andere Zwecke als den einen, den er sich zum Ziel des Lebens gesetzt hatte, zu gewinnen. Die Standhaftigkeit des Apostels, Dinge abzulehnen, die seine Tätigkeit von dieser einen Sache ablenkten, verdient ganz bestimmt unsere Bewunderung und Nachahmung. Wir können kein Hansdampf in allen Gassen und ein Meister auf allen Gebieten sein. Indem wir realisieren, daß „ein rollender Stein kein Moos sammelt”, laßt uns unsere ganzen Kräfte darauf konzentrieren, dieses eine zu erreichen - unsere Berufung und Erwählung festzumachen.

REPRINTS

R 1884

AUF DAS ZIEL ZUEILEN

R 2753

ZU DEM ZIEL HINJAGEND

1. Kor. 2:2; Mt. 10:42; Lk. 9:51, 61, 62; Mk. 10:45; Joh. 4:31-38; Apg. 1:14; 2:1, 46; 4:24, 32; 5:12; 21:10-15; Röm. 15:5, 6; 2. Kor. 13:11; Phil. 1:27; 3:18.

Hymns

130, 136, 78, 1, 8, 160, 267.

Poems of Dawn

270 : Retrospection.