MANNA VOM 7 . FEBRUAR
Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe die Erfüllung des Gesetzes - Röm. 13:10 – REB.
KOMMENTARE
Derjenige, der findet, daß sein Herz nicht im Einklang mit diesem Gesetz des Neuen Bundes der Liebe - der Barmherzigkeit, der Freundlichkeit, der Sanftheit und Güte - ist, mangelt des Zeichens oder Beweises, daß er in irgendeiner Bedeutung des Wortes als Sohn Gottes und Nachfolger Christi angenommen ist. Wenn wir in unseren Herzen keine Liebe für die Brüder, keine Liebe zur Sanftheit und zum Wohlwollen für alle Menschen und selbst für die niedere Schöpfung haben, besitzen wir nicht den Geist, der uns helfen wird, die Opfer aufzubringen, die in den gegenwärtigen Verhältnissen notwendig sind. Es wird bei solchen nur eine Frage der Zeit sein, wann die Macht des Stolzes oder der Prahlerei, die sie auf dem Weg der Opferung aufrechterhält, zerbricht, und die Selbstsucht die völlige Beherrschung übernimmt.
Wir sollen Gottes Gesetz nicht so ansehen, als bestände es aus abgesonderten und unverbundenen Strömen, sondern als eine große Quelle, Liebe, aus der alle Ströme der göttlichen Vorschriften fließen. Von diesem Standpunkt aus können wir verstehen, da Gottes Gesetz Liebe ist, wie das Übertreten einer seiner Vorschriften das ganze Gesetz verletzt, und können wir ebenso sehen, wie ein Leben voller Liebe die Erfüllung des Gesetzes ist.
Röm. 13:8, 9; Mt. 7:12; 22:38-40; 2. Mo. 20:16; 23:4, 5; 5. Mo. 22:1- 4; Ps. 15:1-3; Spr. 3:28, 29; Jer. 22:13; Jes. 58:6-14; Sach. 8:16, 17; Lk. 10:25-37; Röm. 15:2; Gal. 6:10; Hebr. 13:3; Jak. 2:8.