MANNA VOM 6 . FEBRUAR
Denn nicht von Osten, noch von Westen, und nicht von Süden her kommt Erhöhung. Denn Gott ist Richter; diesen erniedrigt er, und jenen erhöht er – Ps. 75:6, 7.
KOMMENTARE
Wir mögen Wünsche und Bestrebungen haben, nützlich zu sein, die niemals zufriedengestellt werden. Vielleicht sieht der Herr, daß wir die Erhöhung und Ehre, die wir suchen, nicht ertragen könnten. Er weiß viel besser als wir, was gut für uns ist, und daher möchte Er, daß wir zufrieden in Seiner Vorsehung ruhen, nicht untätig sondern fleißig, nicht sorglos sondern wachsam, nicht gleichgültig sondern voll starkem, ernsthaftem Verlangen, den Willen Gottes zu tun, jedoch geduldig in der Bedrängnis und zufrieden, wenn wir vernachlässigt und vergessen werden. Wir erinnern uns daran, daß „auch die dienen, die nur stehen und warten“, und daß der Herr uns zu Seiner eigenen gut gewählten Stunde vorwärts führen kann, um Seine Absichten zu erfüllen.
Es gibt keine Zufälle in den Erfahrungen des Volkes Gottes. Sowohl ihre Erhöhungen als auch ihre Erniedrigungen, ihr Wohlstand wie ihre Nöte sind unter göttlicher Leitung. Seine unfehlbare Urteilskraft paßt Seine sich verändernde Vorsorge unseren verschiedenen Bedürfnissen an, indem Er alle Dinge für diejenigen zum Guten mitwirken läßt, die Gott lieben. Deshalb können wir in Seiner Hand zufrieden ruhen.
REPRINTS
Jak. 4:10-12; 1. Petr. 5:6; Lk. 6:37; 1. Sam. 2:7; Dan. 2:21; Ps. 113:7, 8; Lk. 1:46-55; Mt. 13:10-17; Röm. 9:6-33; 11:1-33; 14:4, 13.