MANNA VOM 13 . FEBRUAR
Die Liebe . . . denkt nichts Böses – 1. Kor. 13:5 KJV.
KOMMENTARE
Wenn jemand das Gebot des Herrn hinsichtlich des „argwöhnischen Denkens“ nicht beachtet, stellt er sich selbst eine Falle, wie „umsichtig“ er auch in anderen Dingen wandeln mag. Denn ein Herz, das mit Zweifel und Argwohn gegenüber seinen Mitmenschen erfüllt ist, ist mehr als zur Hälfte geneigt, Gott zu mißtrauen: der Geist der Bitterkeit kämpft gegen den Geist des Herrn, den Geist der Liebe. Nur einer von beiden kann gewinnen. Der falsche Geist muß entfernt werden, denn sonst verunreinigt er den Christen und bewirkt, daß er „verworfen“ wird. Wenn dagegen die neue Natur als „Überwinder“ den Sieg davonträgt, so geschieht es nach diesem Grundsatz: Wenn das argwöhnische Denken überwunden ist, so ist der Kampf gegen die gegenwärtigen Schwierigkeiten und Bedrängnisse halb gewonnen.
Die Liebe ist in ihrer grundlegenden Analyse guter Wille, ein guter Wille, der sich jedoch, je nachdem wie es die Umstände erfordern, verschiedenartig äußert. Wenn seinem Besitzer unrecht getan worden ist, glaubt er an die guten Beweggründe des Missetäters, obwohl dessen Erkenntnis mangelhaft gewesen sein mag. Ein solcher Geist kann weder Argwohn hegen, noch wird er die Worte und Taten eines anderen zu dessen Nachteil falsch auslegen.
Mt. 9:3, 4, 33-35; Spr. 10:12; 24:17; Ps. 119:139; Apg. 11:23; 1. Joh. 3:14; 4:7, 8; 2. Joh. 4; 1. Tim. 6:4; 1. Petr. 1:22; 4:8; 3:8; Kol. 3:2-14.