MANNA VOM 10 . FEBRUAR
Sei ein Vorbild der Gläubigen in Wort, in Wandel, in Liebe, in Glauben, in Reinheit – 1. Tim. 4:12.
KOMMENTARE
Jeder Christ sollte danach streben, ein nachahmungswürdiges Vorbild zu sein - ein Vorbild des ernsthaften und treuen Bemühens, Christus in seinem täglichen Leben nachzuahmen, und des aktiven Eifers in Seinem Dienst. Wir können nicht erwarten, im jetzigen Leben Vorbilder der Vollkommenheit, der endgültigen moralischen Herrlichkeit und Schönheit der Heiligkeit zu sein. Ein solches Vorbild haben wir nur in Christus, unserem Herrn. In diesem Sinne sagte Paulus auch niemals: „Folget mir oder folget uns nach“, sondern er sagte: „Seid meine Nachfolger, gleichwie ich Christi“ (1. Kor. 11:1 LB). Der Apostel war ein großartiges Beispiel des ernsthaften Strebens, die Vollkommenheit zu erlangen, aber nicht der endgültigen Vollkommenheit, die nur in Christus war. Seinen Eifer und seine starke Ernsthaftigkeit des Strebens, Christus nachzuahmen und Seinen Willen auszuführen, sollten wir nachzueifern suchen.
Diejenigen, die in hervorragende Stellungen als Lehrer in der Kirche gesetzt sind, haben die Christusähnlichkeit doppelt nötig: Erstens, damit das Festmachen ihrer Berufung und Erwählung wirksam angewendet wird, und zweitens, um anderen durch ihr Vorbild zu helfen, Christusähnlichkeit zu entwickeln. Ihr Einfluß auf diejenigen, von denen sie mit Liebe und Vertrauen geschätzt werden, ist groß, und ihren Einfluß mit einem christusähnlichen Charakter zu unterstützen wird sich denen, die sie belehren, als hilfreich erweisen.
Tit. 2:7; 1. Petr. 2:21; 5:3; 3. Mo. 18:2, 3; 2. Chr. 30:7; Spr. 22:24, 25; Mt. 23:1-3; Joh. 13:15; 1. Kor. 8:9-13; Phil. 2:5; 1. Thes. 1:6-8; Hebr. 13:7; Jak. 5:10, 11; 1. Petr. 3:5, 6; 1. Joh. 2:6.