MANNA VOM 11 . DEZEMBER
Mein Sohn, gib mir dein Herz, und laß deine Augen auf meine Wege achten – Spr. 23:26 – KJV.
KOMMENTARE
Das Herz, der Wille, der Gott übergeben wurde, sucht den göttlichen Willen zu erkennen, den göttlichen Gedanken zu erfassen und ihm in Wort und Handlung gehorsam zu sein. In dem Maße wie dieser Zustand der neuen Gesinnung erreicht wird, wird dort eine Neuheit des Lebens in jeder Hinsicht beginnen – in den Bestrebungen, Hoffnungen, Gefühlen und Bemühungen. Aus diesem Grund wird den Gläubigen die Offenbarung des göttlichen Willens und Planes gegeben, damit durch das Wachstum in der Erkenntnis darin, durch das Nachdenken über diese Dinge, durch die Erfüllung der Gesinnung mit dem göttlichen Plan und Willen, der umformende Einfluß in jeden Bereich des Lebens ströme.
Der Herr wünscht unseren Verstand, unsere Zuneigung und unseren Willen. Er möchte unseren Verstand, den Er von sündhaften, falschen, selbstsüchtigen und weltlichen Gedanken leert und mit gerechten, wahrhaftigen, liebevollen und geistlichen Gedanken erfüllt, damit dieser so geleerte und so erfüllte Verstand ein geheiligtes und für den Gebrauch des Meisters passendes Gefäß zum Segen für andere und für uns werden kann. Er möchte unsere Zuneigung und unseren Willen, die Er von sündhaften, selbstsüchtigen, weltlichen und falschen Zuneigungen und Absichten reinigt und sie mit gerechten, wahrhaftigen, liebevollen und geistlichen Zuneigungen und Absichten erfüllt, damit unsere so gereinigten und erfüllten Herzen geheiligte und für den Gebrauch des Meisters passende Gefäße zum Segen für andere und für uns werden können. Deshalb ermutigt uns unsere Schriftstelle liebevoll, Gott unsere Herzen und unseren Verstand zu übergeben; und derjenige, der sich so selbst übergibt, ist dadurch gesegnet, daß Herz und Verstand als Ergebnis dessen bereichert werden.
REPRINTS
Ps. 119:9; Pred. 12:1; Mt. 13:15; 16:24; Joh. 17:17; Röm. 6:13, 16, 19; 12:1; 15:16; 2. Kor. 8:5; Gal. 2:20; Kol. 2:11; Hebr. 10:5-7, 10.