MANNA VOM 13 . NOVEMBER
Euer Vater weiß, was ihr bedürfet – Mt. 6:8.
KOMMENTARE
Deshalb sollten unsere Bitten, Gesuche und Anrufe zum Herrn auf die Heiligkeit des Herzens, auf das Erfülltsein mit Seinem Geist, auf die geistige Speise, Erfrischung und Stärkung gerichtet sein. Was die natürlichen Dinge betrifft, so kennt Er den Weg, den wir gehen, und was unseren Interessen als Christen am besten dient. Das sollen wir Ihm überlassen. Es würde Ihm nicht wohlgefällig sein zu sehen, daß wir Ihn mit Dingen belästigen, die Er uns nicht gegeben hat, denn wenn wir so handeln würden, wäre das kein Beweis für den Glauben an Ihn, sondern das Gegenteil – ein Beweis des Zweifels, eine Bekundung der Furcht davor, daß Er Seine Verheißung, uns die benötigten Dinge zu geben, vergessen oder vernachlässigen könnte.
Wir benötigen irdische und himmlische Dinge, aber die Einzelheiten, die sie betreffen, verstehen wir nicht. Wir wissen auch nicht, in welcher Reihenfolge, in welcher Zeit, an welcher Stelle und auf welche Weise für diese Bedürfnisse am besten Sorge getragen werden kann. Deshalb sollten wir es unterlassen, dem Herrn bestimmte Anweisungen zu geben, wie Er dafür Sorge zu tragen hat. Es genügt für uns zu wissen, daß Gott jede Einzelheit von ihnen kennt und genau weiß, wie, wann und wo Er dafür Sorge trägt. Wir brauchen auch nicht an Seiner Bereitschaft, dafür Sorge zu tragen, zu zweifeln, denn als unser Vater hat Er mehr Mitleid mit uns als irdische Väter mit ihren Kindern haben. Laßt uns deshalb auf Ihn harren, dankbar und zufrieden mit Seiner Vorsorge für uns.
Ps. 38:9; 69:17-19; 139:2; Mt. 6:32-34; Lk. 11:13; Joh. 16:23, 24; Phil. 4:6, 19; 1. Joh. 5:14, 15.