MANNA VOM 9 . OKTOBER
Was seid ihr furchtsam, Kleingläubige? – Mt. 8:26.
KOMMENTARE
Jede Erfahrung sollte hilfreich für uns sein. Waren wir anfangs furchtsam und haben laut geschrieen, so haben wir bald die Hilfe erhalten, vielleicht mit dem Tadel: „O, ihr Kleingläubigen“. Aber nachdem wir eine Lektion nach der anderen erhalten haben, wird der Meister erwarten – und wir sollten es von uns selbst erwarten – daß wir größeren Glauben haben, größeres Vertrauen, größeren Frieden, größere Freude im Herrn, größeres Vertrauen darauf, daß Er bei uns ist und uns mit Seiner Fürsorge umgibt, größeres Vertrauen in Seine Macht, uns vom Widersacher und von allen bösen Dingen zu befreien und uns schließlich in Sicherheit, in den Hafen, den wir suchen – das Königreich – zu bringen.
Manchmal verursachen die Stürme, denen der christliche Seemann begegnet, wenn er über das Meer der gegenwärtigen bösen Zustände segelt, daß das Schiff seines Glaubens beinahe zum Kentern gebracht wird. Zu anderen Zeiten verursachen sie, daß es mit dem Wasser der Bedrängnis vollgefüllt wird, das seinen Verbleib auf dem Wasser gefährdet. Und beinahe immer verursachen sie, daß es durch ihre Heftigkeit auf- und absteigt. Laßt uns in solchen Stürmen nicht vergessen, daß der Herr, der Wind und Wellen befiehlt, als unser Beschützer nahe ist. Dies wird unsere Herzen von der Furcht, daß unser Schiff des Glaubens sinken wird, befreien. Wie der galiläische Sturm werden sich unsere Stürme der Drangsal, die Seinem mächtigen „Schweig, verstumme!“ unterworfen sind, in eine vollkommene Stille legen. Da wir dies wissen, wollen wir uns weder fürchten noch an Glauben Mangel haben, denn Er ist mit uns.
Ps. 31:22; 42:5, 6; 77:7-9; Jes. 49:14, 15; Mt. 6:30; 14:29-31; 17:17; Mk. 4:38-40; 5:36; Lk. 8:23-25; 17:5; Joh. 14:1; Gal. 6:12; Phil. 4:6, 7; 2. Tim. 4:16; 1. Joh. 5:4.