MANNA VOM 10 . OKTOBER

Ihr habt den alten Menschen mit seinen Handlungen ausgezogen und den neuen angezogen, der erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Bilde dessen, der ihn erschaffen hat – Kol. 3:9, 10.

KOMMENTARE

Nur in unserer Gesinnung, in unserem Willen, sind die alten Dinge vergangen und ist alles neu geworden. Tatsächlich wird diese Veränderung erst dann vollendet werden, wenn dieses Sterbliche Unsterblichkeit angezogen haben wird, wenn dieses Verwesliche in Unverweslichkeit auferweckt sein wird – auferweckt in Herrlichkeit, in Macht, als Geistwesen. Um aber eines Anteils an der Auferstehung der Gerechten für würdig erachtet zu werden, wird in der Zwischenzeit von uns verlangt, daß wir die Bereitwilligkeit unserer Gesinnung zeigen, unseren ernsthaften Wunsch, alles zu sein, was der Herr von uns wünscht. Es gibt nichts besseres, wodurch wir dieses dem Herrn und uns selbst beweisen könnten, oder was sich als hilfreicher erweisen würde, als eine andauernde strenge Überwachung unserer Herzen und Gedanken.

Die Angehörigen des Volkes Gottes haben den alten Menschen in dem Sinne ausgezogen, daß sie den menschlichen Willen für sich selbst und die Welt aufgegeben haben. Sie haben den neuen Menschen in dem Sinne angezogen, daß sie Gottes Willen als ihren eigenen Willen angenommen haben, nicht nur in menschlicher sondern auch in geistiger Hinsicht. Auf diese Weise wird das Bild Gottes täglich in ihnen erneuert, so wie sie von der Herrlichkeit einer weniger großen Ähnlichkeit zur Herrlichkeit einer größeren Ähnlichkeit verwandelt werden, bis das Bild, der Charakter Gottes, in ihnen vollkommen gemacht ist. Und das Mittel, durch das diese Veränderung bewirkt wird, ist das Wort Gottes, das in gute und aufrichtige Herzen mit Verständnis aufgenommen und durch diese treu inmitten der Lebenserfahrungen ausgeübt wird.

REPRINTS

R 3304

UNSER JAHRESTEXT FÜR 1904

R 5685

DIE EROBERUNG SEINES FLEISCHES DURCH DIE NEUE SCHÖPFUNG

Eph. 2:10; 4:22, 24, 25; Röm. 6:4, 6, 13, 14; 12:2; Hes. 36:26; 2. Kor. 3:18; 4:6; 5:17; Ps. 51:10; 1. Petr. 1:15, 16; Gal. 6:15; Tit. 2:11, 12; 1. Mo. 1:27.

Hymns

105, 78, 198, 114, 196, 74, 4.

Poems of Dawn

170 : THE CHANGED CROSS.