MANNA VOM 26 . OKTOBER
Indem ihr alle eure Sorge auf ihn werfet; denn er ist besorgt für euch – 1. Petr. 5:7.
KOMMENTARE
Das Wort Gottes gibt uns hiermit eine sehr trostreiche und ermutigende Anregung. Aber das Volk des Herrn soll im Laufe der Jahre, da es zur Familie Gottes gehört und sich in der Schule Christi befindet, immer deutlicher lernen, daß es den Herrn nicht darum bitten soll, die eigenen Bemühungen nach der eigenen Weisheit zu leiten, daß es nicht darum bitten soll, daß sein eigener Wille auf Erden oder im Himmel geschehe, sondern es soll dem Herrn vielmehr seine großen und kleinen Bürden mitteilen und Sein Mitgefühl und Seine Liebe wahrnehmen und sich aneignen und sich die trostreichen Zusicherungen Seines Wortes als Balsam zu Herzen nehmen. Diese Zusicherungen besagen, daß Er sowohl in der Lage als auch gewillt ist, alle ihre Erfahrungen nutzbringend für sie zu gestalten, wenn sie mit Zuversicht und Vertrauen bei Ihm verweilen.
Unsere Sorgen sind die Dinge, die uns versuchen, wie Verluste, Enttäuschungen, Verzögerungen, Beschränkungen, Verlassensein, Verantwortlichkeiten, Fehler, Mängel und Schwächen von uns selbst oder von anderen, Mißerfolge, Differenzen, Bedrängnisse, Spaltungen, Sichtungen, Bedürfnisse, Widersprüche, Krankheit, Ermüdung, Schmerzen, Kummer, Verrat, Unterdrückungen, Verfolgungen usw. Ihre natürliche Neigung ist, die Aufmerksamkeit unserer Herzen und Sinne ganz in Anspruch zu nehmen, indem sie Unruhe verursachen. Während uns empfohlen wird, in unseren Angelegenheiten fleißig zu sein und so zu handeln, als ob alles von uns abhängen würde, laßt uns von Herzen glauben, daß alles von Gott abhängt! An uns ist es, Fleiß auszuüben; an Ihm ist es, Fürsorge auszuüben. Er ist in der Erfüllung Seiner Verpflichtungen treu, und als unser Helfer und Sorgenträger richtet Er alle Dinge zu unserem Nutzen ein. Deshalb können wir Ihm unsere Interessen gut anvertrauen.
REPRINTS
Ps. 37:5; 127:2; Mt. 6:25-34; 11:28-30; 13:22; Lk. 21:34; Röm. 8:28; Phil. 4:6, 7, 19; Spr. 16:3; Jer. 17:7, 8; Hebr. 13:5.