MANNA VOM 27 . OKTOBER
In deiner Hand sind meine Zeiten – Ps. 31:15.
KOMMENTARE
Alle geweihten Diener des Herrn gaben ihr Leben als Opfer, als sie Nachfolger des Lammes wurden. Wenn sie ihre Weihung nur immer vor Augen hätten, wären sie zu jeder Zeit, die dem Herrn gefällt, und durch welche Mittel oder Wege auch immer Seine Vorsehung es zulassen mag, zur Vollendung bereit. Die Geweihten des Herrn . . . sollen daran denken, daß ohne das Wissen und die Erlaubnis des Vaters kein Haar von ihrem Kopf fallen könnte, und die Haltung ihrer Herzen sollte so sein, wie es unser teurer Erlöser . . . ausgedrückt hat: 'Den Kelch, den mir der Vater gegeben hat, soll ich den nicht trinken?' Die Sprache ihrer Herzen sollte so sein, wie es der Dichter zum Ausdruck bringt: Zufrieden was mein Los auch sei, da deine Hand mich führt so treu.
Diese Aussage ist von der ganzen Kirche und von ihren einzelnen Mitgliedern wahr. Gott hat für alles, was mit Seinem Plan verbunden ist, eine passende Zeit. Demgemäß sehen wir wunderbare Zeitmerkmale, die die Erfahrungen der Kirche kennzeichnen. Besonders die parallelen Zeitordnungen beweisen dies in vielen Einzelheiten, da die Zeit bis auf den Tag genau eingehalten wurde. Daher erlaubt Gott keine Fehler in den Zeitmerkmalen hinsichtlich der Kirche. Die gleiche Sorgfalt übt Er gegenüber ihren einzelnen Mitgliedern aus. Er setzt jede Erfahrung, Errungenschaft und Arbeit und jedes Vorrecht zu einer Zeit fest, die Ihn am meisten verherrlicht und ihnen den meisten Nutzen bringt.
REPRINTS
Gal. 4:4; Röm. 5:6; Dan. 9:24-27; 12:11-13; Lk. 23:46; Joh. 13:1; 17:1; Apg. 1:6; 1. Tim. 2:6; 6:15; 1. Petr. 2:23; Offb. 6:11; 11:2, 3; 14:15.