MANNA VOM 21 . OKTOBER
Unser Vater im Himmel, dein Name werde geheiligt – Lk. 11:2 - LB von 1912.
KOMMENTARE
Dies drückt Anbetung, Wertschätzung der göttlichen Güte und Größe und eine dementsprechende Verehrung aus. Wenn wir unsere Bitten an den Herrn richten, soll unser erster Gedanke weder ein selbstsüchtiger, auf uns bezogener sein noch ein Gedanke hinsichtlich des Interesses anderer, die uns kostbar sind, sondern Gott soll den ersten Platz in allen unseren Gedanken, Zielen und Überlegungen einnehmen. Wir sollen nicht um Dinge bitten, die nicht im Einklang mit der Ehre des Namens unseres himmlischen Vaters stehen. Wir sollen nichts für uns selbst oder für andere, die uns teuer sind, wünschen, was Er nicht völlig billigen würde und wofür zu bitten Er uns nicht den Auftrag geben würde. Vielleicht befindet sich unter den bekennenden Christen keine Eigenschaft des Herzens in größerer Gefahr zu erlöschen als der Gedanke, Ehrfurcht vor Gott zu haben.
Gott tut für Seine Kinder alles und mehr, als ein guter irdischer Vater für seine Kinder tut. Demgemäß zeugt Er sie, liebt sie, gibt ihnen Gemeinschaft, sorgt für sie, schult und bereitet sie zu und gibt Seinen Kindern ein Erbteil. Als unser himmlischer Vater tut Er das alles im höchsten Maß. Deshalb sollten wir Seinen Namen in höchst angemessener Weise heiligen. Dies tun wir, wenn wir Ihm die höchste Verehrung und Hingabe unserer Herzen, Sinne, Seelen und Kräfte geben. Das bedeutet letzten Endes ein solches Verhalten unsererseits, welches die Christusähnlichkeit in uns kristallisiert und uns für das Königreich tauglich macht. Wir möchten Ihm auch keine geringere Ehre geben.
Jes. 63:17; Mt. 5:44, 45; 6:4; 8:13; Röm. 8:15; 1. Kor. 8:6; 2. Kor. 1:3; 6:18; Gal. 4:4-7; Eph. 1:3, 17; 3:14; 5:20; Kol. 1:3, 12; Jak. 1:17; 1. Joh. 3:1; Offb. 3:5; 14:1.