MANNA VOM 8 . SEPTEMBER
Wisset ihr nicht, daß die Freundschaft der Welt Feindschaft wider Gott ist? Wer nun irgend ein Freund der Welt sein will, stellt sich als Feind Gottes dar – Jak. 4:4.
KOMMENTARE
Gott hat die Sache mit Absicht so eingerichtet, daß Sein Volk seine Wahl treffen muß und entweder die göttliche Freundschaft und Gemeinschaft oder die weltliche Freundschaft und Gemeinschaft verliert. Denn die Dinge, die der Herr liebt, sind den weltlich Gesinnten zuwider, und die Dinge, die die weltlich Gesinnten lieben, wie üble Handlungsweisen, böse Gedanken und übles Reden, sind in den Augen des Herrn ein Greuel, und diejenigen, die solche Dinge lieben und praktizieren, verlieren Seine Gemeinschaft – sie haben Seinen Geist nicht. „Wenn jemand Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein“.
Die Freundschaft dieser Welt umfaßt den guten Willen, die Billigung und das Vertrauen, das sich diejenigen, die sich in Harmonie mit der gegenwärtigen Ordnung der Dinge befinden, gegenseitig entgegenbringen. Da die gegenwärtige Ordnung nicht im Einklang mit den Grundsätzen des göttlichen Charakters und der göttlichen Regierung steht, hält die Welt das Volk Gottes von ihrer Freundschaft zurück und schenkt sie denen, die die gegenwärtige Ordnung lieben. Die weltlich Gesinnten befinden sich in ihrem Inneren in Feindschaft mit Gott. Da es keine Freundschaft zwischen beiden gibt, bedeutet der Gewinn der Freundschaft der Welt notgedrungen, daß wir in Feindschaft mit Gott geraten. Dieser Preis, der für die Freundschaft der Welt zu zahlen wäre, ist zu kostspielig.
1. Sam. 8:19, 20; Ps. 49:16-18; 73:2-22; Pred. 2:1-12; 11:9, 10; Mt. 16:26; Lk. 8:14; Joh. 15:19; Röm. 12:2; 1. Kor. 7:29-31; 2. Tim. 3:2-8; 1. Joh. 2:15-17.