MANNA VOM 24 . SEPTEMBER
Ich zerschlage meinen Leib und führe ihn in Knechtschaft, auf daß ich nicht . . . selbst verwerflich werde – 1. Kor. 9:27.
KOMMENTARE
Der Leib, das Fleisch, neigt dazu, sich aus dem für tot gehaltenen Zustand zu erheben. Daher muß die neue Natur ständig auf der Hut sein, um die Oberhand zu behalten, um den guten Kampf des Glaubens zu kämpfen und den Preis als Überwinder zu erlangen. Diese Kämpfe der neuen Gesinnung gegen das Fleisch sind in dem Sinne ein guter Kampf, daß sie Kämpfe gegen Sünden und Schwachheiten sind, die der gefallenen Natur angehören. Sie sind in dem Sinne ein Glaubenskampf, daß der ganze Lauf eines Christen ein Lauf des Glaubens ist, wie der Apostel sagt: „Wir wandeln durch Glauben, nicht durch Schauen“. . . . Es ist ein Kampf des Glaubens in dem Sinne, daß niemand diesen Kampf gegen sein eigenes Fleisch, seine Neigungen und Begierden, aufrechterhalten könnte, wenn er nicht Glauben an die Verheißungen und an den Herrn als seinen Helfer ausüben kann.
Es besteht ein Unterschied zwischen dem Unterdrücken des Leibes und dem Führen in Knechtschaft. Wir unterdrücken den Leib, wenn wir seine Bemühungen, uns zu beherrschen, unterdrücken, unsere irdischen Gemütsbewegungen von den Gegenständen ihrer Zuneigungen loslösen und für seine Angriffe unzugänglich bleiben. Wir führen den Leib in Knechtschaft, wenn das neue Herz, der neue Sinn und der neue Wille, die unseren Leib in Besitz nehmen und ihn zum Sklaven des Willens Gottes machen, bewirken, daß dieser der Wahrheit, Gerechtigkeit und Heiligkeit dient. Um den Preis unserer Berufung zu erlangen, müssen wir beides tun. Während andere Dinge zum Erlangen des ewigen Lebens getan werden müssen, sind diese unerläßlich, um zu überwinden. Jeder, der darin versagt, überwindet nicht. Er wird ein Verworfener sein, was den Preis betrifft.
REPRINTS
1. Kor. 9:25, 26; 2. Kor. 6:4, 5; Röm. 8:13; Apg. 1:25; 2. Petr. 2:15; Eph. 4:22; Kol. 3:5; Jer. 6:30; Lk. 9:25; 2. Kor. 13:5, 6.