MANNA VOM 13 . SEPTEMBER
Siehe, wie gut und wie lieblich ist es, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen! – Ps. 133:1.
KOMMENTARE
So wie unser Herr sollten auch wir suchen, Friedensstifter zu sein und mit allen Geschwistern in der Einheit des Geistes, in den Banden des Friedens, zusammenzuwohnen. Wir wollen unsere Aktivitäten, unsere Kampfbereitschaft usw. gegen den großen Feind und alle Werke der Sünde, einschließlich derer in unseren Gliedern, unserem eigenen gefallenen Fleisch, einsetzen. So werden wir und alle Geschwister ausreichend Einsatzmöglichkeiten für jedes kämpferische Element unserer Natur finden, und zwar auf eine Weise, die dem Herrn wohlgefällt und die jede liebenswerte und hilfreiche Charaktereigenschaft, die wir besitzen, einsetzt, um einander aufzuerbauen und allen Menschen, wie sich uns die Gelegenheit bietet, Gutes zu tun, besonders dem Haushalt des Glaubens.
Die Brüder hier sind nicht die natürlichen, sondern die geistlichen Brüder, wie der nächste Vers, der zeigt, daß sie das Gegenbild Aarons sind, beweist. Die Eintracht, die hier erwähnt wird, ist dieselbe, für die unser Herr betete, daß sie alle eins sein sollen, wie der Vater und der Sohn eins sind. Natürlich ist diese Eintracht nicht eine Einheit der Person oder des Wesens, sondern eine Einheit des Glaubens, der Hoffnung, der Liebe und der Absicht gegenüber dem einen Vater, unter dem einen Herrn und in der einen Taufe. Gut und lieblich ist diese Eintracht. Kein irdisches Verhältnis ist mit ihr vergleichbar. Möge uns diese Eintracht jetzt, wo sie sich entwickelt, und in aller Ewigkeit in einer gesegneten Verwirklichung gehören.
Ps. 55:14; 119:63; Am. 3:3; Mal. 3:16; Mt. 18:20; 20:25-28; 23:8; Lk. 22:32; 24:13-15; Joh. 13:34; 17:11, 21-23; Apg. 1:14; 2:1, 42, 44-47; Röm. 15:1-7; 1. Kor. 1:10; 10:16, 17; 12:12, 13; Gal. 2:9; 6:2, 10; Eph. 2:14-22; 5:2, 19, 30; Phil. 1:3, 5, 27; 2:1, 2; Kol. 2:2; 1. Thes. 4:18; Hebr. 10:24, 25; 13:1; Jak. 5:16; 1. Petr. 2:17; 3:8, 9; 1. Joh. 3:14; 4:7, 11-13.