MANNA VOM 5 . AUGUST
Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach seinem Vorsatz berufen sind – Röm. 8:28 – REB.
KOMMENTARE
Indem alle vom Volk des Herrn sich an diese Worte erinnern, sollten sie mit dem Los, das die Vorsehung für sie bestimmt zu haben scheint, zufrieden sein - nicht träge, sondern zufrieden, wenn sie alles getan haben, was ihre Hände zu tun finden - nicht ruhelos, mürrisch, unzufrieden und gegen Gott und Seine Vorsehung klagend. Es kann sein, daß der Herr uns individuell für einen besonderen Dienst ausrüstet und vorbereitet und daß uns nur die Erfahrung, die Er zugelassen hat, auf diesen Dienst vorbereitet. Wir sollen auch daran denken, daß wir unfähig sind, über unsere eigenen Unvollkommenheiten zu urteilen, und daher sind wir auch nicht fähig zu beurteilen, welche Erfahrungen für uns am hilfreichsten sein könnten.
Welchen gesegneten Trost findet das Kind Gottes, das als eines der Berufenen Gottes Ihn aus ganzem Herzen liebt, in der Zusicherung dieser Schriftstelle, daß sich alle seine Interessen in göttlicher Obhut und Überwachung befinden und daß alle seine Erfahrungen zusammen unter der göttlichen Führung für seine Entwicklung als Christ wirken. Im Gegensatz zur armen Welt, deren Interessen allen Arten von Zufällen ausgesetzt sind, weiß der Christ, dem zugesichert wurde, daß es in seinen Erfahrungen keine Zufälle gibt, daß alles, was ihm widerfährt, ein Ausdruck der Liebe und Obhut Gottes ist und ihm hilft, das Ziel seines Lebens – die Christusähnlichkeit – zu erreichen.
1. Mo. 50:20; 5. Mo. 8:2; Jer. 24:5-7; 2. Kor. 4:15-18; Hebr. 12:9-11; Offb. 3:19; Röm. 1:6; 9:11, 23, 24; 1. Petr. 5:7, 10; Ps. 76:10; Jes. 51:2; Spr. 16:7.