MANNA VOM 3 . AUGUST
Sondert euch ab von den Völkern des Landes – Esr. 10:11.
KOMMENTARE
Irgendjemand hat treffend gesagt: „Der Christ ist in der Welt wie ein Schiff auf dem Ozean. Das Schiff ist auf dem Ozean so lange sicher, wie der Ozean nicht in das Schiff eindringt.“ Eine der großen Schwierigkeiten der Christenheit besteht heute darin, daß sie die Fremden, die „Völker des Landes“, aufgenommen hat und sie als Christen anerkannt hat. Das schadet nicht nur den Christen, indem dadurch ihre Maßstäbe herabgesetzt werden (denn man hält den Durchschnitt für den Maßstab), sondern auch den „Fremden“, weil viele von ihnen veranlaßt werden zu glauben, daß sie ganz in Sicherheit sind und keiner Bekehrung bedürfen, da sie nach außen hin angesehen sind und vielleicht oft an einem öffentlichen Gottesdienst teilnehmen.
Das Volk Gottes ist eine heilige Nation, von allen anderen getrennt, um Gott zu dienen. Sein Glaube, sein Geist, seine Hoffnungen und Ziele unterscheiden sich von denen der natürlichen Menschen. Diese beiden Klassen sind so verschieden voneinander, daß sich der Versuch, miteinander Gemeinschaft zu pflegen, als schmerzhaft und unheilvoll erweisen würde. Durch eine solche Vereinigung würde besonders das Volk Gottes Schaden erleiden. Zum Wohl beider Klassen ist die Trennung voneinander notwendig. Daher gilt die Ermahnung: „Gehet aus ihr hinaus, mein Volk.“ Und wenn diese Absonderung vollzogen wird, gelangen die Treuen in eine engere Gemeinschaft mit dem Herrn und miteinander.
4. Mo. 16:21, 26; Esr. 6:21; Spr. 9:6; Jes. 48:20; 52:11; Jer. 51:9; Apg. 2:40; 2. Kor. 6:17 - 7:1; Offb. 18:4; 1. Kor. 6:11; Eph. 5:25-27; 1. Thes. 4:3, 4; 2. Tim. 2:21; 2. Petr. 1:4.