MANNA VOM 29 . AUGUST
Ihr bittet und empfanget nicht, weil ihr übel bittet – Jak. 4:3.
KOMMENTARE
Laßt uns lernen, sowohl richtig zu beten als auch richtig zu arbeiten und zu hoffen. Und um so zu handeln, laßt uns schnell zum Hören sein, langsam zum Reden, schnell dem Wort des Herrn und den Lektionen, die Er uns bereits gegeben hat, sowie Seinen Methoden, uns zu unterweisen, zu führen und zu segnen, Beachtung schenken. Laßt uns langsam sein, Ihm zu sagen, was wir bevorzugen würden. Laßt uns in der Tat suchen, die Entwicklung eines christlichen Charakters zu erreichen, die uns immer erlaubt, nicht unseren eigenen Willen zu suchen, sondern den Willen und den Weg unseres Vaters im Himmel.
Ein Gebet, das in Übereinstimmung mit den Bedingungen der Heiligen Schrift dargebracht wird, wird immer erhört, selbst wenn sich die Antwort lange verzögern mag. Die Bedingungen sind, daß wir in Christus bleiben und Sein Wort in uns bleibt. Viele Gebete werden dargebracht, ohne auf diese Bedingungen zu achten. Ein derartiges Gebet ist eine üble Bitte und wird deshalb nicht erhört. Es ist nicht in Harmonie mit dem göttlichen Willen, auf derartige Bitten zu antworten; auch liegt es nicht im wahren Interesse des Bittenden, Antworten darauf zu erhalten. Bevor wir den Herrn um irgendetwas bitten, sollen wir überlegen, ob die Bitte im Einklang mit unserer Weihung und mit der Kontrolle des Wortes über unsere Wünsche und über unser Verhalten steht.
REPRINTS
Ps. 27:8; 66:18; 84:11; Spr. 1:28-30; 8:17; Jes. 59:2; Hebr. 4:16; 11:6; Joh. 14:13, 14; 15:7; 16:23, 24; Jak. 1:5, 6; 5:16, 18; 1. Mo. 32:26; 1. Joh. 5:14, 15; Lk. 18:1; Jer. 11:11; 14:12; 15:1; 29:13; Hes. 8:18; Mi. 3:4; Röm. 8:26, 27; Mt. 7:7-11.