MANNA VOM 25 . AUGUST
Wir wissen, daß, wenn er geoffenbart werden wird, wir ihm gleich sein werden, denn wir werden ihn sehen, wie er ist – 1. Joh. 3:2.
KOMMENTARE
Möge die Hoffnung, daß wir bald unsere Verwandlung durch die Auferstehung erleben und unserem teuren Erlöser gleichgemacht werden, Ihn sehen, wie Er ist, und an Seiner Herrlichkeit in der großen Epiphaneia oder dem Leuchten der Söhne Gottes in der Herrlichkeit des Königreiches teilhaben werden, uns mit Begeisterung erfüllen. Möge dies unseren Herzen Kraft geben, unsere Lippen lösen und uns stärken, daß wir jede Pflicht, jedes Vorrecht und jede Gelegenheit wahrnehmen, unserem Meister und dem Haushalt des Glaubens zu dienen. Wenn diese Hoffnung über so viele Jahrhunderte hinweg für das Volk des Herrn ein Anker war, wie viel mehr bedeutet sie uns heute, da wir jetzt genau in der Zeit Seiner Gegenwart leben und auf Seine vollständige Apokalupsis – Seine Offenbarung in der Herrlichkeit des Königreiches – warten!
Mit der Erscheinung Christi ist die Offenbarung Seiner selbst gegenüber der Welt gemeint. Dies wird durch die Betrübnisse der Zeit der Drangsal geschehen. Deshalb wurde uns die Zusicherung gegeben, daß die ganze Kirche mit Ihrem Herrn verherrlicht sein würde, bevor die Drangsal vollständig vorüber ist. Ihre Erscheinung mit Ihm wird nicht im Fleisch erfolgen, ebenso wie Seine Erscheinung nicht im Fleisch erfolgen wird. So wie Er sind auch sie auferstanden - verwandelt von der Verweslichkeit zur Unverweslichkeit; von der Sterblichkeit zur Unsterblichkeit; von der menschlichen Natur zur göttlichen Natur! In diesem herrlichen Zustand sehen sie Ihn und sind Ihm gleich! Sie sind auch bei Ihm! Angesichts dieser Aussichten auf das Königreich vor unseren sehnsüchtigen Augen können wir sehr wohl mit den heutigen ungünstigen Verhältnissen zufrieden sein.
REPRINTS
Ps. 16:11; 17:15; Mt. 5:8; 8:11; 1. Kor. 13:12; Röm. 8:29; 1. Kor. 15:49; Phil. 3:21; Kol. 3:4; 2. Petr. 1:4.