MANNA VOM 13 . AUGUST
So sind wir nun Botschafter an Christi Statt – 2. Kor. 5:20 – RLB.
KOMMENTARE
Welche Würde könnten wir unserem Charakter hinzufügen, wenn wir als Christen diesen Gedanken immer in unserem Sinn haben könnten! Welche umgestaltende Kraft wäre das! Was für eine Hilfe wäre das für die neue Natur in ihrem Kampf mit den niederen und kriecherischen Neigungen der alten Natur, die wir enteignet haben und als tot betrachten! „Unser Bürgertum ist im Himmel“, sagt der Apostel. Während wir immer noch in der Welt leben, sind wir nicht von ihr, sondern haben unsere Loyalität und unser Bürgerrecht auf das Königreich übertragen. . . . Und jetzt sollten wir, während wir als Ernannte unseres Königreiches immer noch in der Welt unter Fremden und Ausländern leben, als Vertreter und Botschafter sowohl die Würde als auch die Ehre dieser Stellung und das Gewicht der Verantwortung spüren. Wir sollten auch immer die Worte des Apostels im Gedächtnis behalten: „Alles, was immer ihr tut im Wort oder im Werk, alles tut im Namen des Herrn Jesu“.
Gott ist der rechtmäßige König der Erde, obwohl sich Sein Zepter jetzt durch Usurpation in den Händen Satans befindet. Gott hat Sein Volk dazu auserwählt, Seine Botschafter zu sein, die als Mundstücke Christi handeln. Als solche fordern wir von Satan die Befreiung des jetzigen und zukünftigen Volkes Gottes und bereiten uns auch für ihre Befreiung vor. Ebenso verkündigen wir anderen, daß das Königreich von Satan auf Christus übertragen werden soll. Ein solches Amt ist für seine Inhaber eine hohe Ehre und verlangt, daß wir mit einem solchen Feingefühl, einer solchen Würde und Gnade handeln, wie es sich für unser Amt geziemt, und auf diese Weise unsere Sache allen rechtschaffenen Personen empfehlen. Wenn irdische Botschafter so zur Ehre ihrer Länder handeln, sollten wir dies um so mehr tun.
Hi. 33:23; Mal. 2:6, 7; 2. Kor. 3:6, 9; 6:1; Eph. 6:20; 1. Sam. 2:35; 12:8; Esr. 7:10; Jes. 52:1-12; Jer. 20:9; Hes. 34; Mt. 10:16-24; 20:25-28; 24:8-11; Joh. 10:1-15; Apg. 20:22-24; Röm. 2:21-23; 1. Kor. 2:2.