MANNA VOM 12 . AUGUST
Von verborgenen Sünden reinige mich! Auch von übermütigen halte deinen Knecht zurück; laß sie mich nicht beherrschen! . . . Laß die Reden meines Mundes und das Sinnen meines Herzens wohlgefällig vor dir sein, Jehova, mein Fels und mein Erlöser – Ps. 19:12-14.
KOMMENTARE
Es scheint, daß jeder vernünftige Christ beständig dieses inspirierte Gebet um Reinigung von verborgenen Fehlern sprechen möchte, damit er so von übermütigen Sünden zurückgehalten werde. Und wer auf diese Art von Herzen betet, möchte auch gegen diese Anfänge der Sünde wachen und sein Herz in einem gereinigten und sauberen Zustand bewahren, indem er sich beständig zur Quelle der Gnade begibt, um Hilfe in jeder Zeit der Not zu erhalten. Derjenige, der danach trachtet, ein Leben in Heiligkeit und in der Nähe des Herrn zu führen, indem er sich nur vor den äußeren oder übermütigen Sünden hütet und die Anfänge der verborgenen Sünden in seiner Gesinnung mißachtet, versucht die richtige Sache auf eine sehr unkluge und unvernünftige Weise zu tun.
Jeder von uns hat verborgene Fehler, die wir in erster Linie geerbt haben, die sich aber durch unsere Beziehungen untereinander, durch unsere Umgebung und durch Übung bis zu einem gewissen Grad vergrößert haben. Diese Fehler verunreinigen uns. Daher ist es wünschenswert, daß wir für das Gereinigtwerden von ihnen beten. Der Vater offenbart sie uns und wirbt somit um unsere Mitarbeit, uns davon zu säubern. Besonders gefährlich sind übermütige Sünden. Es ist gut, wenn wir dafür beten, daß der Herr uns von ihnen zurückhält und verhindert, daß sie die Herrschaft über uns erlangen. Wir werden in der Lage sein, diese Fehler zu besiegen, wenn das Sinnen unserer Herzen und die Worte unserer Lippen Gott, unserem Fels und Erlöser, wohlgefällig sind.
Hi. 13:23; Ps. 24:3-5; 26:1, 2; 51:10; 139:23, 24; Hes. 36:25, 26; 1. Joh. 1:7, 9; 3:3; Hebr. 6:4-9; 10:26-31; 1. Joh. 5:16; 2. Petr. 2:1-20; Jud. 4-25.