MANNA VOM 28 . JULI
Aber wenn ihr auch leiden solltet um der Gerechtigkeit willen, glückselig seid ihr – 1. Petr. 3:14.
KOMMENTARE
Nur wenn wir wegen unserer Loyalität gegenüber der Wahrheit gehaßt werden (direkt oder indirekt), sollen wir damit zufrieden sein oder denken, daß wir um der Gerechtigkeit willen leiden. Der Apostel weist darauf hin, daß einige als Übeltäter leiden, oder weil sie sich in die Angelegenheiten anderer einmischen, oder weil sie unhöflich und unflätig sind, oder weil sie nicht die Weisheit besitzen, sich zu mäßigen, wozu das Wort des Herrn rät. Unsere Pflicht besteht nicht nur darin, den Willen des Herrn zu erforschen, sondern auch darin, die Verhältnisse und Bedingungen, die uns umgeben, gut in Betracht zu ziehen und zu versuchen, solch einen gemäßigten Lebensweg einzuschlagen, der als erstes die göttliche Anerkennung findet und zweitens für andere so wenig Schwierigkeiten, Unannehmlichkeiten und Unerfreuliches wie möglich verursacht. Und dann sollen wir zuversichtlich der überwaltenden Weisheit und Vorsehung des Herrn vertrauen.
Um der Gerechtigkeit willen zu leiden bedeutet, daß wir durch unseren Eifer, uns selbst und der Welt gegenüber tot und Gott gegenüber lebendig zu sein, Übel auf uns bringen, indem wir wachen, beten, das Wort Gottes studieren und verbreiten und einen Charakter, der sich in Übereinstimmung damit befindet, entwickeln. Glücklich sind wahrhaftig diejenigen, die so handeln, denn ihnen gehört die Gemeinschaft des Vaters, des Sohnes und der Heiligen, sie besitzen den Geist Gottes, Sein Wort, die Vorsehung Gottes und die herrliche Hoffnung, am Königreich mit Christus teilzuhaben. Ja, alles gehört ihnen!
Mt. 5:10-12; Jak. 1:2, 12; 5:10; 1. Petr. 2:19-21; 4:12-19; Apg. 9:16; Röm. 8:17, 18, 23; 1. Kor. 4:12, 13; 2. Kor. 1:5-7; 4:16-18; Phil. 1:29; 3:10; Kol. 1:24; 2. Thes. 1:4, 5; 2. Tim. 2:12.