MANNA VOM 25 . JULI

Einer ist der Gesetzgeber und Richter, der zu erretten und zu verderben vermag. Du aber, wer bist du, der du den Nächsten richtest? – Jak. 4:12.

KOMMENTARE

In Übereinstimmung mit diesem Gedanken erklärt der Apostel Paulus an einer anderen Stelle, daß weder die Welt noch die Brüder fähig sind, ihn zu richten – daß nur der Herr, der in den Herzen lesen kann und alle Bedingungen und Prüfungen kennt und auch die Schwachheiten, gegen die man kämpfen muß, richtig richten kann. Er erklärt sogar: „Ich beurteile mich aber selbst nicht“ (1. Kor. 4:3). Eine hervorragende Vorgehensweise besteht darin, weder andere, die behaupten, als Kinder des Herrn nach ihrem Gewissen zu wandeln, noch sich selbst unter ähnlichen Verhältnissen zu verurteilen. Wir sollten einfach Tag für Tag weitereilen, unser Bestes tun, um die himmlischen Gnaden zu pflegen und unserem Meister zu dienen, und alle Ergebnisse dem Herrn überlassen.

Gott ist in dem Sinne Gesetzgeber, daß die Gesetze, die alle Seine freien moralischen Wesen beherrschen, aus Seinem Herzen und Sinn entstanden. Sie sind von Ihm in ihre Herzen und ihre Sinne geschrieben worden. Folglich ist Er von Rechts wegen der Gesetzesvollstrecker, der denen, die mit Seinem Gesetz in Übereinstimmung bleiben, Leben schenkt und diejenigen, die Sein Gesetz brechen, zum Tode verurteilt. Wer nicht von Ihm zur Einnahme Seines Richterstuhles ernannt wird, ist von der Ausübung dieses Amtes ausgeschlossen.

REPRINTS

R 2479

DAS NEUE LEBEN IN CHRISTUS

R 4798

„BIS DER HERR KOMMT“

Eph. 4:31; Lk. 6:37; Röm. 2:1; 9:20; 14:4, 13; 1. Kor. 4:5; 2. Mo. 20:16; Mt. 10:28; Jes. 8:12, 13; Lk. 12:4, 5; 1. Petr. 3:14, 15; Hebr. 7:25.

Hymns

11, 45, 46, 83, 227, 23, 95.

Poems of Dawn

144b : Judge Not by Outward Appearance.