MANNA VOM 30. JUNI
Zur Zeit der Ernte werde ich den Schnittern sagen: . . . den Weizen aber sammelt in meine Scheune – Mt. 13:30.
Die Zeit ist kurz, das Erntewerk ist groß, und es gibt wenige Arbeiter. Unsere Zeit ist geweiht, wir müssen arbeiten, solange es Tag ist, denn wir wissen, daß eine Nacht kommen wird, in der kein Mensch arbeiten kann. Wir haben unser Leben bis in den Tod geweiht, und wir sind vom großen Herrn der Ernte beauftragt worden, den wahren „Weizen“ zu suchen und ihn in die Scheune zu sammeln. Haben wir Zeit für leichtfertige Handlungen, Weltlichkeit oder die vielen gesellschaftlichen Annehmlichkeiten? Wenn wir die Anerkennung unseres Meisters, Sein: „wohlgetan, du guter und getreuer Knecht“ erhalten wollen, müssen wir uns vielmehr damit begnügen, diesen Dingen sehr wenig Aufmerksamkeit zu schenken und in unserer Bahn vorwärtsstreben, indem wir uns der uns anvertrauen Arbeit von Herzen widmen.
In der Erntezeit wurde der Ertrag der ganzen vorhergehenden Arbeit des Evangelium- Zeitalters eingesammelt. Diejenigen, die das Vorrecht hatten, diesen Ertrag zu schneiden, traten in die Arbeit aller Diener Gottes vom Beginn des Evangelium-Zeitalters an ein. Mit Zuversicht und Freude sammelten die Diener Gottes das auf, was geschnitten wurde und was andere gesät hatten. Und sowohl die Säer als auch die Schnitter freuen sich gemeinsam beim Erntefest.
Ps. 50:5; Jes. 52:7; Mal. 3:17; Mt. 3:11, 12; Lk. 3:17; Joh. 4:34-38; Offb. 7:1-4; 14:14-16; Mt. 13:41-43; 1. Kor. 15:42-58.